Wieviel kostet eine Webseite?

Als Freelancer für Webdesign bin ich häufig der Situation ausgesetzt, potentiellen Kunden erklären zu müssen, warum professionelle Webseiten oder Homepages so viel (oder wenig) kosten, wie sie kosten. Ein Großteil der Kunden kann meine Preise nachvollziehen, weil sie verstehen, dass gute Arbeit seinen Preis hat. Andere haben das Wunschdenken, es lassen sich hochwertige Webseiten mit einem minimalen finanziellen Aufwand realisieren. Aber wie viel kostet es denn nun eine professionelle Homepage erstellen zu lassen?

Qualitätsunterschiede bei Webseiten entscheiden über Preise

Ich vergleiche die Erstellung von Webseiten gerne mit Wohnverhältnissen: Man kann in einem Einfamilienhaus mit Garten wohnen und alle Bequemlichkeiten des Platzes und der Altersvorsorge genießen. Mit einer eigenen Wohnung hat man meist immer noch eine gute Geldanlage. Mietet man, verschenkt man Geld. Lebt man in einem Zelt, kauft man sich ständig ein Neues und hält es im Winter dort kaum aus.

Genauso ist es mit Webseiten:  Webseiten vom Profi sind nachhaltig, optimiert und durchdacht. Der Kunde erhält das, was er möchte. Homepages aus dem Baukasten sind standardisiert und lassen daher weniger Individualität zu. Optimierung ist schwer möglich, auch wenn die Werbung gerne davon spricht, dass Baukastenwebseiten z.B. für Google optimiert sind. Das sind sie nämlich nicht in dem Sinne, wie es sich die Kunden eigentlich erhoffen.

Webseiten von Billig-Anbietern sind nicht viel besser: Wer mit Dumping-Preisen hausieren geht, hat es entweder nicht mehr nötig Geld zu verdienen oder braucht Kunden um jeden Preis. Den Preis zahlt am Ende der Kunde, weil zu besonders niedrigen Preisen einfach keine professionelle Homepage zu erwarten ist.

Was kosten WordPress-Webseiten?

In der folgenden Infografik habe ich versucht, anhand meiner Erfahrung, den groben Ablauf eines einfachen WordPress-Projektes zu skizzieren. Der Endpreis richtet sich natürlich am Stundenlohn des Webentwicklers oder Webdesigners. Das können 20€ oder auch 100€ sein. Anbieter, die frisch auf dem Markt sind, haben oft niedrigere Preise, da sie noch nicht so viele Kundenanfragen haben.

Etablierte Profis setzen den Preis höher an, da deren Auslastung oft mehr als ausreichend ist und weil Spezialisten Webseiten in der Regel auch deutlich schneller entwickeln können. Zudem achten professionelle Webdesigner auf Feinheiten wie Security und Performance. D.h. der Kunde bezahlt die Erfahrung, die jahrelang mühsam aufgebaut werden musste.

Wieviel kostet eine Webseite?

Achtung: die hier aufgeführten Stunden stehen repräsentativ für viele einfache Webseiten, die ich persönlich angefragt bekomme. Nicht jede Webseite ist in diesem geringen Umfang (ca. 10 Inhaltsseiten). Designs sind nicht immer in 5 Stunden möglich, sondern basieren in diesem Fall z.B. auf einem bestehenden Theme (hier findest du Empfehlungen für sehr gute Premium Themes). Also bitte nicht zu genau nehmen.

Externe Kosten für z.B. SEO Agenturen, die eventuell eine Webseitenerstellung begleiten oder auch Texter, die für den richtigen Content sorgen sollen, sind hier nicht aufgeführt und müssen extra kalkuliert werden. Ebenso sind Stunden auf Seiten des Auftraggebers nicht einberechnet, der in den allermeisten Fällen natürlich an der Homepageerstellung selbst mitwirken muss, indem Informationen und Inhalte für den Webdesigner bereitgestellt werden.

Um zu berechnen, was eine Webseite nun kostet, multiplizieren Sie die Anzahl Stunden einfach mit dem Stundensatz eines Webentwicklers:

  • Bei 40€ Stundensatz x 15 Stunden => kostet eine WordPress-Webseite 600€
  • Bei 60€ Stundensatz x 15 Stunden => kostet eine WordPress-Webseite 900€
  • Bei 100€ Stundensatz x 15 Stunden => kostet eine WordPress-Webseite 1500€

Auf dieser Seite habe ich noch etwas detaillierter aufgeschlüsselt, mit welchen Kosten man bei WordPress-Webseiten rechnen muss.

Kosten für die Wartung und das Webhosting nicht vergessen

Eine Webseite muss regelmäßig gewartet werden. Heutzutage werden selten statische Webseiten erstellt, die sich kaum mehr verändern und keine Updates der Software benötigen. Meist werden Content Management Systeme genutzt, die natürlich von deren Herstellern weiterentwickelt werden. So zum Beispiel bei WordPress der Fall. Hier sollte mind. 1x monatlich ein Updatelauf der Plugins, des Themes und WP selber eingelegt werden um neueste Features mitzunehmen, kompatibel zu bleiben zu den Plugins und Themes und um potentielle Sicherheitslücken zu schließen. Viele Webseitenbetreiber scheuen diese Arbeit und haben dann entweder auf Dauer eine angreifbare und veraltete Webseite oder aber bezahlen einen Profi dafür.

Ein Wartungsauftrag kann mehrere hundert Euro bis in die Tausende kosten. Je nachdem was und wie oft geleistet werden soll. Ein täglicher Service ist natürlich teurer als ein monatlicher Updatelauf.

Ich biete meinen WordPress-Kunden jährliche Wartungsverträge zu 450,- € an. Hierbei wird die Site aktualisiert und auf Nachbesserungspotential bezüglich Security hin überprüft. Soweit ich das überblicken kann, liege ich hier mit anderen Anbietern auf ähnlicher preislicher Höhe. Somit sollte für die Wartung in das Webseitenbudget also ein gewisser Betrag eingeplant werden, insofern die Wartung nicht intern geschehen kann.

Außerdem muss man immer noch die laufenden Kosten für das Webhosting im Kopf behalten. Hier sollten je nach Größe der Webseite immer mind. 10€ pro Monat eingerechnet werden. Die billigen Anbieter sind nicht empfehlenswert. Ich habe HostPress und mit All-Inkl immer sehr gute Erfahrungen gemacht.

Kosten für die Contentproduktion

Nicht jeder kann und will schreiben oder hat die Zeit dazu. Daher kommt es auch relativ häufig vor, dass im Rahmen der Erstellung einer neuen Webseite externe Anbieter für die Erstellung von Texten herangezogen werden. Es gibt hier viele Anbieter auf dem Markt, ich arbeite seit Jahren mit content.de zusammen und war immer zufrieden. Gute Texter zu wirklich guten Preisen (nein für 2ct pro Wort gibt es keine Qualität) und man akzeptiert nur das, was einem zusagt.

Was ist mit Webentwicklern von Auktions-Plattformen?

NATÜRLICH werden Sie Webentwickler bei Freelancermap, myHammer oder Projektwerk finden, die für 20-30€ Ihre Webentwicklung verschleudern. Aber Sie sollten sich eines überlegen: Wieso bieten diese ihre Dienste so günstig an? Und wie können sie sich ihren Lebensunterhalt mit solchen Dumpingpreisen überhaupt verdienen? Und NATÜRLICH können Sie auch Glück haben, einen günstigen Anbieter dort zu finden, der Ihnen gute Arbeit leistet. Aber die Gefahr, dass Sie am Ende dann doch einen Profi einschalten müssen, der Ihnen die Fehler in Struktur, Suchmaschinenoptimierung, Sicherheit ausbügelt, ist sehr hoch.

Am Ende bezahlen Sie die Rechnung für Ihre neue Webseite und Sie möchten zufrieden sein, was die Optik angeht, die Geschwindigkeit oder auch Benutzerführung. Sie möchten, dass Ihre Kunden sich auf Ihrer Webseite wohl fühlen, so wie sie es auch vielleicht in Ihrem Ladengeschäft möchten. Will man hier kein Risiko eingehen, schaltet man den Profi ein um am Ende den Preis für eine Webseite zu bezahlen, der auch wirklich gerechtfertigt ist.

Was kostet eine Webseite in 2018

Seit Veröffentlichung dieses Artikels in 2015 hat sich an den Rahmenbedingungen für die Erstellung einer Webseite wenig verändert. Das Thema SSL Verschlüsselung ist 2017 bereits in den Fokus geraten und muss natürlich auch in 2018 immer berücksichtigt werden. Auch die Pagespeed-Optimierung sind für die Angebotsfindung immer mehr von Interesse, weil Google da schlichtweg mehr darauf schaut. Gerade durch den mobile Index, der über allen schwebt, wird Geschwindigkeit besonders relevant. Wer noch auf lahme und nicht mobil optimierte Webseiten setzt, der hat in Zukunft wenig Chancen im direkten Vergleich mit optimierten Webseiten.

Auf den Preis für das Webdesign muss daher gegebenenfalls ein Aufwand von ein paar Stunden für die Pagespeed-Optimierung und ein SSL Zertifikat eingerechnet werden. Wie viel ist schwer zu sagen und muss im Einzelfall geprüft werden. Mobile Optimierung gehört in jedes Angebot einer neuen Webseite, wird aber oft vernachlässigt, weil Kunden das auch immer noch nicht auf dem Schirm haben. Es ist die Aufgabe des Webdesigners hier frühzeitig die richtige Richtung vorzugeben: mobile first.

Letzte Version vom 10. Dezember 2018 von Netzgänger
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73 Kommentare

  1. Hallo Rene, Danke für den Artikel. Ich resp. meine Auswertung zu den Website-Kosten im deutschsprachigen Raum ergänzen untermauern, die Hauptaussagen. Was nicht mit unserer Analyse übereinstimmt,ist, dass die Kosten 1:1 mit dem Stundensatz korrelieren. Warum? Hinter dem Stundensatz steht viel mehr als die reinen Kosten, z.B. die Expertise des Dienstleisters, mit anderen Worten verschiedene Stundensätze verschiedene inhaltliche Angebote.

    • Das ist vermutlich abhängig davon wie man arbeitet. Ich rechne in Stunden und somit gibt es einen direkten Zusammenhang. Durchaus möglich, dass andere Anbieter hier eher Pauschalpreise ansetzen als Stundensätze. Ich habe meine Expertise in den Stundensatz integriert.

  2. Pascal sagt:

    Moin René,
    machst du das Webseiten entwickeln nebenberuflich? Ich würde auch gerne sowas nebenberuflich machen, bin allerdings in der Webentwicklung nicht ganz so firm. Wie machst du das mit den Logos von Unternehmen? Werden dir diese geliefert oder designst du diese auch selbst?
    Erstellst du ganz neue Themes oder passt du vorhandene Themes „einfach“ an? Nutzt du meist Premiumthemes?

    Viele Grüße, Pascal

    • Ich mache das nebenberuflich. Korrekt. Der Einstieg ist nicht leicht. Man muss schon eine Expertise auf dem Gebiet haben, sonst setzt man sich auch nicht durch. Das geht nicht ohne viel selbst für sich entwickeln und mit niedrigen Preisen anfangen um überhaupt Aufträge zu bekommen. Nach ein paar Jahren (ja, so lange dauert es) kann man, wenn es gut gelaufen ist, auch Preise erhöhen und hat einen gewissen Kundenstamm.

      Ich kriege Logos meist geliefert, habe diese aber auch schon selbst erstellt in Photoshop. Ich programmiere Themes selbst oder nutze Premium Themes. Je nach Anforderung (und Budget) des Kunden.

  3. Christopher sagt:

    Webdesign & Theming in 5 Stunden? In 5 Stunden ein komplettes Theme programmieren und visuell gestalten? Das kann nichts professionelles sein, das ist sogar bei permanenten 100 Anschlägen in der Minute mathematisch nicht möglich. Allein die Function.php hat über 5000 Zeilen.

    • Hallo Christopher,
      danke für deine Einschätzung. Hier in der Darstellung sind „mind.“ 5 Stunden gelistet. Was bei Verwendung eines Premium-Themes und dessen Anpassung durchaus realisitisch ist. Das komplexe neue, individuelle Themes natürlich nicht in 5 Stunden designed und gecoded werden können, ist klar. Auch wenn die functions.php nicht bei jedem Theme 5000 Zeilen umfassen muss. 😉

  4. Pierre sagt:

    Hallo René,

    sehr gut geschriebener Artikel! Auch wir stehen öfter vor dem Problem potentiellen Kunden erklären zu müssen wieso eine Seite eben ihren Preis hat. Besonders die Infografik ist überzeugend!

    Bei den heutigen „Indien-Preisen“ sind gewisse Preise gar nicht immer so einfach zu begründen…

    Liebe Grüße,
    Pierre

  5. Elena Manger sagt:

    Hallo uns wurden €13.000 gefragt für die Erfrischung unserer Homepage…wie realistisch ist das denn????

  6. Martin sagt:

    Hallo,
    der Artikel über die Kosten einer Webseite ist recht anschaulich geschrieben und zudem schön illustriert. Die Kosten für eine rein private Webseite sind natürlich nicht so hoch. Wer jedoch finanzielle Ziele mit seinem Internetauftritt verfolgt, sollte immer professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die aufgeführte Kostenberechnung mag zwar vielen etwas zu hoch erscheinen, aber diese Ausgaben machen sich auf jeden Fall bezahlt

  7. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Erstellung einer Website einiges an Vorarbeit und hohen Zeitaufwand mitbringt.
    5 Stunden für Grafik bzw. Theme anpassen ist wirklich knapp bemessen, wenn die Seite zielgruppenorientiert gestaltet, oder angepasst sein soll. Und auch mit der Erstellung von ersten Inhalten wird man erfahrungsgemäß mit einer Stunde nicht hinkommen. Und da haben wir noch nicht einmal das Thema SEO angesprochen. Allein die Keyword-Recherche, das Copywriting und die Optimierung brauchen mehrere Stunden.
    Anstatt 13 Stunden sind 30 Stunden für eine professionell erstellte „Webseite“ schon realistischer. Wenn Du deinen Artikel auf Landingpages bzw. Micro-Sites beziehst, dann können die Werte so passen 😉

  8. Thorsten sagt:

    Also ich habe erst letzte Woche so ~160 Webdesigner analysiert. Die Preise gehen bei vielen einfach durch die Decke, schon allein weil sie vieles selber programmieren wollen, damit es teurer wird. Dazu gibt es dann immer „SEO“. Das meint heute jeder zu können, nur blöd wenn die eigene Seite voller Spam ist 😀 Kein Webdesigner kann SEO: vor allem nicht jene, die vom Gegenteil überzeugt sind.

    • Hallo Thorsten, ich würde nicht so weit gehen und behaupten, dass kein Webdesigner SEO kann. Aber es gibt sicher einige, die sich vor allem auf Grafik fokussieren, die das Thema nicht ausreichend berücksichtigen.

  9. Louis sagt:

    Hallo René, sehr interessante Informationen zum Thema WordPress-Webseitenerstellung! Ich persönlich komme aus dem Sektor Bewerbungsdienstleistungen und programmiere hobbymäßig WordPress-Homepages. Ich hätte nicht gedacht, dass man für gute Webentwickler nichtsdestotrotz fast 100 Euro pro Stunde bezahlt.

    Letztendlich ermöglicht WordPress ja jedem Anfänger, eine ansehnliche Homepage zu programmieren! Ein paar Stunden Youtube Tutorials und etwas Computeraffinität, schon kann man eine passable Webseite auf die Beine stellen.

    • So einfach ist es aber in vielen Fällen nicht. Sobald man vom Standard abweichen will, bekommt man als Laie Probleme. Ebenso das Thema Security: Hier hat ein Laie in der Regel keinen blassen Schimmer. Und wenn es um indivdiuelle Designs geht, dann geht kein Weg am Profi vorbei.

  10. Jenny sagt:

    Danke für diese witzige Idee mit der Grafik. Super : )

  11. Andi sagt:

    Als Vorstandsmitglied eines Sportvereins habe ich einmal den Schaffensprozeß einer Website durch eine profess. Agentur begleitet: Da waren noch zahlreiche Stunden des Feedbacks zwischen Kunde und Profi, wo wir als Kunden Kritik an der Umsetzung üben konnten. Des weiteren gab es noch eine Einweisung, wie dann nach der Fertigstellung mit neuem Inhalt befüllt werden kann etc.
    All das würde ich noch zur Grafik hinzufügen.
    Ansonsten trifft der Inhalt m.E. voll zu; es gibt allerdings noch eine weitere Gruppe: Diejenigen, die einfach aus Freude an der Webarbeit eine eigene Site hochziehen und pflegen.

    • Das ist tatsächlich abhängig vom Projekt. Bei Projekten der Größe wie hier visualsiert, ist oftmals ein Telefonat ausreichend. Mehr als 1 bis 2 Stunden für Briefing würde ich hier gar nicht verplanen. Wenn das Projekt größer ist oder der Kunde anspruchsvoll, kann es aber sicher auch mal mehr sein.

  12. Mik sagt:

    Ich finde deinen Artikel richtig gut. Du hast es auf dem Punkt getroffen. Überhaupt die Illustration „Weg zu einer Website“ ist super und der Kunde sieht auch mal den Aufwand.

    Was für ein Stundensatz man nun nimmt ist jedem selbst überlassen.
    Wenn sich alle danach richten würden, wäre das Web voller professioneller Seiten…

    Grüße Mik

  13. Tina sagt:

    Hallo zusammen! Danke für den tollen Beitrag und die Hinweise. Ich musste vor einem Monat eine Webseite erstellen. Mein Ziel war, das kostengünsteig zu machen. Webseite Vorlagen http://www.templatemonster.com/de/ waren für mich eine perfekte Lösung. Ich konnte ohne Vorkenntnisse eine tolle Seite gestalten und habe auch Geld gespart.

  14. Siri sagt:

    Danke für den Artikel!

  15. Madeleine sagt:

    Es steckt sehr viel Wahrheit in dem Artikel, weil eben auch bei der Erstellung einer Homepage gilt: Qualität hat ihren Preis.
    Zusätzlich kommt noch hinzu, dass Suchmaschinen eine sauber programmierte Homepage in den Suchergebnissen höher gewichten als schnell und „lustlos“ erstellte Seiten.

  16. Ronny sagt:

    Es lohnt sich grundsätzlich immer einen Profi zu beauftragen, da man zum einen mit den günstigen Freelancer viel später das Ziel erreicht und dann auch noch in der Regel nicht perfekt genug. Alleine das Nicht-Fertigstellen eines Projektes bzw. eine Verzögerung von einigen Monaten ist viel teurer, als eben ein paar Euros am Stundensatz zu sparen.
    Ich bin mir sicher, dass die meisten diese Erfahrung auch schon gemacht haben. Die spannende Frage bleibt aber eben: Ist der „Profi“ den ich beauftragen möchte wirklich gut oder verkauft sich dieser einfach nur besser als die Mitbewerber.

    • Hallo Ronny, wer sagt dir, dass ein Freelancer nicht auch ein Profi ist? 😉 Es gibt Freelancer die für wenige Euros arbeiten, weil sie vielleicht Einsteiger sind und sich erst einen Namen machen wollen. Andere haben bereits viel Erfahrung und sind daher teurer und können schneller vorankommen. Das Ergebnis muss nicht zwangsweise besser sein. Nur wenn der Entwickler allzu günstig ist, würde ich die Finger davon lassen.

  17. Roswitha sagt:

    Danke für diese Informationen, die ich als Laie nun auch verstehe. Ich mache demnächst auf der VHS einen WordPress-Kurs, weil ich mir eine private Seite anlegen möchte und wusste noch nicht ganz, worauf ich mich einlasse.

  18. Petersen sagt:

    Jeder Webdesign oder jede Agentur macht dies mindestens 1x durch: Man würde gerne ein günstiges Angebot annehmen und merkt dann doch, dass der Aufwand einfach zu gross ist. Allerdings haben immer mehr Kunden hohe Anforderungen an Seriösität und Professionalität.

  19. Florian Harr sagt:

    Klasse Artikel! Vielen Dank
    – Für mich Sinnig!

  20. Peter sagt:

    Toller Artikel René. Ich habe vor einigen Jahren unter http://www.design-insel.de/was-kostet-eine-webseite/ einen Ähnlichen geschrieben, kannst du dir gern mal durchlesen 🙂

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