35 Tipps für mehr Umsatz auf Ihrer Webseite: Teil 1

Umsätze online steigern

Wer eine Firmenwebseite oder einen Online-Shop betreibt, wünscht sich natürlich viele Konversionen und hohe Umsätze. Wir geben Tipps, wie Sie Ihre Konversionen in Ihrem Online-Shop oder auf Ihrer Webseite steigern können. Im ersten Teil dreht sich alles um Shop-Optimierung  und die Produktdarstellungs-Optimierung für mehr Umsätze.

Shop-Optimierung für mehr Umsatz

1. Call to Action Call-to-Action Elemente sind zum Beispiel Links oder Banner, die den User dazu bewegen sollen eine Handlung auzuführen. Optimalerweise die Bestellseite zu besuchen oder die Bestellung zu tätigen. Ihre Call-to-Action Elemente sollten auffällig, aber nicht plump sein. Sie sollten auf jeder Seite ins Auge stechen. Vermeiden Sie Elemente, die nach Call-to-Action aussehen, aber nur auf unwichtige weitere Infos führen. Diese lenken von den wichtigen Elementen ab. 2. Shop-Zertifizierung Sind Sie kein Big Player und haben keinen bekannten Brand, macht es ggf. Sinn Ihren Shop zu zertifizieren. Sie haben dann im Anschluss die Möglichkeit Prüfsiegel auf Ihre Seite zu stellen, die Vertrauen ausstrahlen. Besucht ein potentieller Kunde zwei verschiedene Shops mit identischen Waren, wird er meist dort bestellen, wo er sich, seine Daten und sein Geld sicher aufgehoben fühlt. Es gibt Studien die zeigen, dass Shop-Zertifizierungen Konversionen (also erfolgreiche Abschlüsse) steigern. Passende Anbieter wären zum Beispiel der TÜV und Trusted Shops. 3. SSL Ähnlich wie die Prüfsiegel ist eine Verschlüsselung Ihres Datenverkehrs mit dem Kunden hilfreich Vertrauen zu erwecken. Viele Kunden achten darauf, ob Ihre Bankdaten etc. verschlüsselt übertragen werden. Nicht selten gibt es Bestellabbrüche, weil Shopbetreiber kein SSL einsetzen. SSL Zertifikate gibt es schon ab 30€ jährlich in der kleinsten einfachsten Variante. 4. Ein einfacher Checkout Oftmals ist der Checkoutprozess (also die Seiten Warenkorb, Kasse, Dateneingabe, Bestellung, Bestätigung, …) der Flaschenhals auf dem Weg zu einer erfolgreichen Konversion, weil er zu kompliziert oder zu lang ist. Gehen Sie nicht von sich selbst aus, sondern vom dümmsten anzunehmenden User, der vielleicht mit Ihrem Warenkorbsystem überfordert ist.

Prüfen Sie ob Sie die nötigen Schritte bis zur Bestellung nicht verkürzen können. Manche Shops erlauben den Checkout mit nur einem Klick. Somit sind also die Dateneingabe und der Bestellbutton auf einer einzigen Seite zu finden. Auch kann es Sinn machen, den Kunden nicht dazu zu zwingen ein Profil mit Passwort anzulegen. Manche scheuen diesen Schritt und bestellen dann lieber doch nicht.

5. Ablenkung vermeiden Haben Sie den Webseiten-Besucher schon soweit, dass er bestellen möchte? Dann lenken Sie ihn jetzt bloß nicht mehr ab! Ab diesem Zeitpunkt sollte die Webseite zu 100% auf den Abschluss hin optimiert sein. D.h. keine Bannerwerbung mehr, keine Crossselling-Angebote und auch keine anderen Inhalte oder optischen Elemente, die ihn irgendwie von seinem Vorhaben ablenken könnte. So verhindern Sie Bestellabbrecher. 6. Bezahlarten Bieten Sie so viele Bezahlarten wie möglich an. Ein Shop, der nur Paypal und Kreditkarte anbietet wird zwangsweise einige Kunden verprellen, die eben diese Bezahlmöglichkeit nicht nutzen. Das Minimum sollte Banküberweisung sein. Banküberweisung nutzen die meisten Kunden, weil sie es gewohnt sind. Kann man dann noch mit Paypal und Kreditkarte erweitern, hat man die meisten Kundenfälle abgedeckt. Denken Sie also daran, je mehr Kunden bei Ihnen überhaupt bestellen können, weil Sie deren Bezahlvorzüge bedienen, desto mehr Umsätze werden Sie auch machen. 7. Kontaktinformationen an sichtbarer Position Vertrauen ist gut. Punkt. Eine Service-Telefonnummer im sichtbaren Bereich ist ein vertrauenerweckendes Signal, dass Sie dem Kunden senden können. So fühlt er sich gleich in sichereren Händen und hat weniger Bedenken einem betrügenden Händler ausgeliefert zu sein. 8. Personifizierte Vorstellung Seien Sie doch einfach persönlich und zeigen Bilder und Vorstellungen von sich und Ihrem Team. Nichts kann im Web mehr Vertrauen erwecken, als sympathische Bilder der Menschen, die hinter der Internetseite stehen. Verwenden Sie also auch nicht nur irgendwelche Agenturphotos. Versuchen Sie so authentisch wie möglich rüberzukommen. Die User werden es Ihnen danken. 9. Kundensupport Wenn Sie schon Ihre Telefonnummer angeben und Ihr Team vorstellen, sollten Sie natürlich auch ein gewisses Maß an Service bieten. Erfolgreicher Service kann die Kundenbindung langfristig stärken und somit zu Folgegeschäften und Weiterempfehlungen führen. Es ist schädlich für ein Geschäft, wenn man die Kunden mit ihren Problemen alleinlässt. 10. Eine optimierte Suche Gerade Online-Shops sollten darauf optimiert sein, dass man tatsächlich alles mit wenigen Klicks findet, wonach man sucht. Und als Notanker sollte grundsätzlich eine funktionierende Suchfunktion vorhanden sein. Optimalerweise sogar mit Funktionen wie Autovervollständigung oder Fehlertoleranz. 11. FAQs (auch auf Produktdetailseite) Online haben Sie nicht die Möglichkeiten beratend zur Seite zu stehen, so wie Sie es in einem realen Ladengeschäft hätten. Sicher kann man einiges über E-Mail-Support abfangen. Allerdings kostet das allerdings A) Zeit, die der Kunde evtl. nicht hat und ihn daher zur Konkurrenz treibt. Und B) ist E-Mail-Supprt immer eine Hemmschwelle, die zu überwinden ist. Mit FAQs können Sie die am häufigsten gestellten Fragen bereits online beantworten und somit den Entscheidungsprozess des Kunden beschleunigen. 12. Responsive Webdesign Immer mehr Smartphones und Tablets überschwemmen den Markt und ändern langsam aber sicher unsere Surfgewohnheiten. Es ist durchaus eine Überlegung wert, in Responsive Webdesign zu investieren. Bei Responsive Webdesign wird eine Webseite wird mit Hilfe von CSS auf verschiedene Display-Größen und Formate hin optimiert. So hat der User keine Probleme eine Webseite auf seinem kleinen Smartphone zu bedienen. Auch diese Maßnahme kann Ihnen helfen, schnelle Konversionen von Unterwegs zu generieren.

Verbesserte Produktdarstellung für mehr Umsatz

13. Hochauflösende Produktfotos Der Mensch steht auf visuelle Reize. Im Internet entwickelt sich der Trend zu immer mehr optischer Zielführung. Gerade mit neuen Displayformen auf Smartphones, Tablets und Laptops ist es heutzutage empfehlenswert, Produktbilder besonders hochauflösend zu präsentieren. Ein Bild in kleiner Auflösung und am besten noch für die Internetnutzung kleingerechnet kann auf einem Retina-Display schon mal matschig aussehen. Dumm, wenn es bei dem Bild um das Produktbild Ihres Topsellers handelt. Verführen Sie Ihre Kunden also mit tollen Bildern Ihrer tollen Produkte. 14. Produktvideos Bei manchen Produkten kann ein gut gemachtes Vorstellungs-Video den Unterschied zur Konkurrenz ausmachen. Sicher ist der Aufwand relativ groß, aber bei manchen Produkten ist er sein Geld wert und überzeugt Kunden von Ihnen und Ihren Produkten. Im übrigen ist ein Produktvideo wieder ein Zeichen für Vertrauenswürdigkeit. Wer sich so viel Mühe macht und viel Geld für ein Video in die Hand nimmt, der muss doch eigentlich ein Big Player in seinem Spezialgebiet sein. 15. Aussagekräftige Produktbeschreibungen Verkaufen Sie nicht gerade Streichhölzer, sollten Sie darauf achten, Ihre Produkte möglichst ausführlich und positiv zu beschreiben. Seien Sie aussagekräftig, so dass am Ende keine Fragen zum Produkt mehr übrig bleiben. Wenn der Kunde nicht weiß, ob es sich bei Ihrem Produkt um das für Ihn passende handelt, haben Sie Ihr Produkt vielleicht nicht ausreichend erklärt. 16. Bewertungs-Markups Sie kennen das doch sicher auch: diese kleinen Sternchen, die die Bewertung von Produkten oder Artikeln zeigen. Bei Amazon zum Beispiel ist dieses System seit langem erfolgreich implementiert und gerne genutzt. Je besser die Bewertung eines Produkts ist, desto eher haben Sie die Chance, dass Sie neue Kunden finden. Stehen Sie hinter der Qualität Ihrer Produkte müssen Sie auch keine Bedenken haben, dass Ihre Kunden Sie oder Ihre Produkte negativ bewerten. 17. Erfahrungen anderer Kunden Genauso ist es mit Erfahrungsberichten von Kunden. Gewähren Sie die Möglichkeit Rezensionen zu schreiben. So gewinnen Sie das Vertrauen der neuen Kunden, wenn Sie und Ihre Produkte nicht so bekannt sind. Darüber hinaus können Sie auch noch regelmäßig prüfen, ob mit Ihren Produkten noch alles in Ordnung ist. 18. Angaben über die Lieferzeit Es kommt häufig vor, dass keine oder schwammige Lieferzeit-Angaben Bestellungen verhindern. Wer es eilig hat, aber auf Ihrer Seite keine Infos findet wie lange die Lieferdauer ist, wird evtl. da bestellen, wo er sich sicher sein kann, dass die Bestellung rechtzeitig ankommt. 19. Produktvergleichsmöglichkeit Ein Service der für mehr Zufriedenheit sorgt: Schaffen Sie die Möglichkeit Produkte auf Ihrer Seite zu vergleichen. Haben Sie viele vergleichbare Produkte, kann es den einen oder anderen überfordern, das richtige Produkt für sich zu finden. Mit Vergleichsmöglichkeiten erleichtern Sie diesem Kunden die Entscheidung. 20. UVP angeben Die Unverbindliche Preisempfehlung als Hinweis anzugeben ist besonders clever. Ihr eigener Preis erscheint günstig. Viele wissen auch immer noch nicht, dass diese vom Hersteller kommt und oft maßlos überzogen ist. Ein satter Preisnachlass zur UVP kann also den einen oder anderen beeindrucken und zum Kauf überreden.

Vorschau auf Teil 2:

Marketing-Maßnahmen für mehr Umsatz
Crossselling anbieten
Nur für kurze Zeit
Versandkostfreie Lieferung
Social Media nutzen
Adwords / Online-Werbung
Analysemöglichkeiten für mehr Umsatz
Google A/B Testing tool
Usability-Tests
Trichteranalyse
Suchauswertung
SEO Maßnahmen für mehr Umsatz
Mehr Traffic
Mehr Content
Links
Rich Snippets
Pagespeed

3 Kommentare

  1. Merk sagt:

    Sehr schöne Aufstellung. Bin auf den 2. Teil gespannt. Der Checkout ist wirklich oft der Knackpunkt. Manche Shops sind einfach zu kompliziert für alle Besucdergruppen.

    • Der 2. Teil kommt morgen. Wir konnten bei einem unserer Shops mit einem One-Step-Checkout die Konversionen um 2-stellige Prozentzahlen erhöhen. Viele denken, der Checkout von Amazon ist die Referenz. Aber die können sich einen solchen Checkout auch nur leisten, weil sie so viele Besucher haben. Von daher sollten normale Shopbetreiber schauen, dass sie ihren Checkout so leicht wie möglich machen.

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