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So erkennst du, dass einem WordPress Hoster das Thema Sicherheit wichtig ist?

Das Hosting deiner WordPress Website ist essentiell. Und zwar nicht nur in Bezug auf die Performance deiner Website, sondern vor allem auch bezüglich der Security. Eine WordPress Website sollte in einer sicheren Umgebung zu Hause sein. So erkennst du, ob ein Hoster das Thema Sicherheit auf der Agenda hat.

Sicherheit im Netz wird immer wichtiger und ist vor allem dann relevant, wenn persönliche Daten im Spiel sind. Eine eigene Website bringt viele Möglichkeiten mit sich, muss aber auch entsprechend sicher und stabil laufen. Dafür nutzen die meisten Ersteller einen separaten Hosting-Anbieter, der dann WordPress als installierbare Oberfläche bereitstellt. Doch wie kann ich mir sicher sein, dass die Website später auch problemlos läuft? Immerhin gibt man selbst viele eigene Daten ab, aber auch spätere Nutzer der Seite sollen natürlich sicher surfen können. Daher schauen wir uns genauer an, auf welche Hinweise man bei der Wahl des Providers achten sollte.

Offizielle Website auf Seriosität prüfen

Zunächst sollte man sich einen guten Überblick über verschiedene Anbieter verschaffen. Dabei ist ein Blick auf die offizielle Website entscheidend und gibt erste Aufschlüsse darüber, welche Angebote ein Hosting-Provider zur Verfügung stellt. Anbieter wie HostPress oder Hostinger haben oft eine übersichtliche Website mit verschiedenen Angeboten, die man miteinander vergleichen kann. Ein Blick auf die Firmeninhaber gibt Aufschluss darüber, wie geschult die dortigen Mitarbeiter sind. Anhaltspunkte sind auch die rechtmäßige Angabe von einem Impressum, der Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen, die auf ein legitimes Unternehmen hinweisen. Auch ein 24/7 Kundendienst ist ein guter Hinweis darauf, dass der Anbieter verlässlich ist.


Auf Erfahrungen anderer Nutzer zurückgreifen

Um verschiedene Hosting-Anbieter zu vergleichen, sollte man sich vorher ausführlich informieren. Und am besten geht das über Erfahrung anderer Nutzer, die bereits eine Website beim entsprechenden Provider hosten. Verlassen Sie sich dabei nicht nur auf die vom Anbieter selbst angegebenen Reviews, sondern durchforsten Sie ruhig das weite Internet, um möglichst objektive Blickwinkel abzudecken.

Primär sollten Sie sich auf bereits etablierte Unternehmen mit einem guten Ruf fokussieren. Ein guter Garant für Sicherheit ist, wenn der Provider ein großes Spektrum an Kunden abdeckt und sich durchgängig zufrieden Rezensionen finden lassen. Das zeigt nicht nur eine aktuelle Verlässlichkeit, sondern gibt einem auch die Möglichkeit, einen Hosting-Server zukünftig auf neue Bedürfnisse ausweiten zu können.


Sicherheitsvorkehrungen für Website-Hosting im Überblick!

  • SSL-Zertifikat
    Secure Sockets Layer (SSL) einen sicheren Zugriff auf die Seite sicher. Zu erkennen ist diese Sicherheitsmaßnahme anhand der URL, denn das „https“ steht für eine verschlüsselte Verbindung zwischen Nutzer und Server.
  • Firewall
    Eine „Web Application Firewall (WAF)“ ist eine Schnittstelle zwischen der internen und externen Website. Sie sorgt dafür, dass nur befugte Nutzer Zugriff auf die entsprechenden Daten haben. Für das Betreiben einer Website, wo es sowohl ein Backend als auch ein Frontend gibt, ist eine sichere Firewall essenziell. Bei den meisten Anbietern ist dies über eine Cloudflare DNS Firewall geregelt.
  • Automatische Aktualisierungen
    Aktualisierungen sorgen dafür, dass Sicherheitslücken direkt und ohne Probleme geschlossen werden. Updates sollten eigentlich immer kostenlos sein. Automatische Updates verhindern, dass Webseiten auf einem alten System liegenbleiben und anfällig für Angreifer sind.
  • Malware-Schutz
    Der Server wird regelmäßig auf Malware und andere unbefugte Daten gescannt, ähnlich wie ein Virenscanner am normalen PC. Dadurch wird verhindert, dass sich schädliche Viren oder andere Malware auf dem eigenen Server etablieren und Schaden anrichten können.
    Einfachere Hoster bieten das oft nicht automatisch, professionelle Anbieter haben hier Tools im Einsatz, die dich aktiv warnen, wenn etwas Verdächtiges erkannt wird.
  • Backups
    Es gibt nichts Schlimmeres, als eine Webseite durch einen Fehler oder Angriff zu verlieren. Idealerweise führt der Hoster tägliche automatische Sicherungen durch und erlaubt dir, einzelne Backups mit wenigen Klicks wiederherzustellen. Bei günstigeren Anbietern sind tägliche Backups manchmal nur gegen Aufpreis verfügbar – zumindest wöchentliche Backups sollten jedoch enthalten sein.
  • 99%-Uptime
    Dieser Hinweis spricht nicht nur für einen verlässlichen Partner, sondern ist auch ein Garant für ein schnelles Eingreifen, wenn doch einmal was passieren sollte.
  • DDoS-Sicherheit
    Eine DDoS-Attacke beschreibt einen Angriff einer Website mit der Überflutung von Zugriffen. Das legt viele Seiten lahm, wenn sie nicht ausreichend dagegen geschützt sind. Viele Hoster erkennen solche Angriffe automatisch und blockieren sie frühzeitig. Bei großen Hostern ist dieser Schutz meist inklusive.
  • PHP Management
    Ein weiteres wichtiges Feature ist ein aktuelles PHP-Management. Veraltete PHP-Versionen stellen ein großes Sicherheitsrisiko dar. Achte darauf, dass du in deinem Hostingpaket jederzeit selbst auf aktuelle (und sicherheitsgepatchte) PHP-Versionen umstellen kannst.

Beispiel für einen Webhoster, der die Sicherheit bedacht hat:


Erweiterte Sicherheitsfeatures – was professionelle Hoster zusätzlich bieten

Einige Anbieter setzen auf besonders ausgefeilte Sicherheitsmechanismen, die bei günstigen Hostern oft nicht zu finden sind. Dazu gehören beispielsweise:
Web Application Firewalls (WAF): Diese prüfen den Traffic auf typische Angriffsmuster und blockieren schädliche Anfragen noch bevor sie die Website erreichen. Besonders effektiv bei WordPress-Sites mit vielen Plugins.

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) fürs Hosting-Konto
    So wird nicht nur deine Website, sondern auch dein Zugang zum Hosting-Panel abgesichert.
  • Security-Monitoring & -Audits
    Einige Premium-Hoster bieten laufendes Monitoring und melden ungewöhnliche Aktivitäten oder Sicherheitslücken sofort.
  • GeoIP-Schutz & IP-Sperren
    Damit lässt sich der Zugriff auf Admin-Bereiche geografisch einschränken oder einzelne IPs blockieren. Bieten nur manche Hoster.
  • Login-Schutz (z. B. Brute-Force-Erkennung)
    Schutzmechanismen erkennen verdächtig viele Login-Versuche und sperren automatisiert IPs (kann in WordPress alternativ per Plugin gelöst werden).
  • Isolierte Serverumgebungen
    Jede Website läuft in einer eigenen Umgebung, sodass Angriffe nicht auf andere Seiten übergreifen können. Das ist ganz besonders wichtig aus meiner Erfahrung!

Diese Funktionen sind häufig nur bei Managed-Hosting-Angeboten oder speziellen Security-Paketen verfügbar und daher meist kostenpflichtig.
Angaben zur WordPress-Sicherheit

Die WordPress-Oberfläche, die später über das Hosting gelegt wird, muss ebenfalls allen Sicherheitsstandards entsprechen. Beispielsweise sollte die Installation von Plugins überwacht werden, das WP-CLI und SSH sollten für erweiterte Kontrollmaßnahmen zur Verfügung stehen und es sollte eine regelmäßige Kompatibilitätsprüfung erfolgen. Die Schnittstelle zwischen dem Hosting-Anbieter und WordPress ist eine der größten Sicherheitslücken, weshalb hier automatische Updates und eine gute Überwachung der Daten auf jeden Fall erfolgen müssen.

Schauen Sie also, ob der Anbieter direkt auf ein Zusammenwirken mit WordPress ausgelegt ist, um eine sichere Infrastruktur für eine entsprechende Website zu gewährleisten. Auch der Support muss darauf geschult sein, um bei Problemen zu helfen.


Spezielle Sicherheitsfeatures für WordPress

Viele Hoster haben inzwischen spezielle WordPress-Hosting-Angebote, die Sicherheitsfeatures enthalten, die genau auf WordPress zugeschnitten sind. Dazu zählen unter anderem:

  • Automatische Core-, Plugin- und Theme-Updates (ggf. mit Backup vor dem Update)
  • Login-Schutz durch eigene Sicherheitsmechanismen (z. B. Captcha, Login-Rate-Limiting)
  • WordPress-spezifische Malware-Scans und automatische Bereinigungsservices
  • Optimierte Firewall-Regeln für WordPress
  • Ein-Klick-Rücksetzung auf saubere WordPress-Version bei Infektion

Solche Features findet man meist bei spezialisierten WordPress-Hostern oder in Managed-WordPress-Tarifen. Sie bieten dir den Vorteil, dass du dich kaum noch selbst um sicherheitsrelevante WordPress-Themen kümmern musst.


Was bieten günstige oder kleinere Hoster?

Bei günstigen Hostern bekommst du meist die Basis:

  • Ein kostenloses SSL-Zertifikat (meist Let’s Encrypt)
  • Wöchentliche oder eingeschränkte Backups
  • Eine Standard-Firewall
  • Grundlegenden DDoS-Schutz (in der Regel um die eigene Serverlandschaft des Hosters zu schützen)
  • Manuelle Updates (du bist selbst verantwortlich)
  • Meist nur eingeschränktes Malware-Scanning

Diese Basisfeatures reichen für einfache Websites oft aus, bieten aber keinen umfassenden Schutz bei gezielten Angriffen. Für professionelle Websites und Websites, die für das eigene Business wichtig und umsatzrelevant sind, ist kein solches Billig-Hosting empfehlenswert.


Fazit

Die Sicherheit einer eigenen Website ist nicht nur für die eigenen Daten, sondern auch für Zugriffe durch Nutzer extrem wichtig geworden. Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man verschiedene Provider vergleichen und schauen, ob Sicherheitsangebote für jede Preisklasse gelten. Manche Features sind nur gegen Aufpreis und nicht bei allen Hostern erhältlich.

Kundensupport ist ebenfalls wichtig, um eine gute und sichere Beziehung zum Anbieter aufzubauen und bei Problemen immer einen Ansprechpartner zu haben. Rezensionen echter Nutzer geben ebenfalls Hinweise darauf, wie sicher und verlässlich ein Anbieter wirklich ist.


Bildnachweis:

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Letzte Version vom 2. Juli 2025 von Netzgänger

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Bildnachweise: Freepik - Flaticon

Kommentare

  • Anna Webering

    Super Beitrag, vielen Dank für die strukturierte Übersicht!
    Gerade als Webdesignerin sehe ich immer wieder, dass viele Kund*innen Hosting nur nach Preis auswählen, dabei ist Sicherheit so ein entscheidender Faktor, den man erst zu schätzen weiß, wenn mal etwas schiefläuft.

    Reply

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