35 Tipps für mehr Umsatz auf Ihrer Webseite: Teil 2

Umsätze im Onlineshop steigern

Während wir im 1. Teil auf Shop-Optimierungs-Maßnahmen und verbesserte Produktvorstellungen eingegangen sind, legen wir in Teil 2  unserer 35 Tipps für mehr Umsatz mit Ihrer Webseite, den Fokus auf Maßnahmen durch Marketing, SEO und Analysen.

Marketing-Maßnahmen für mehr Umsatz

21. Crossselling anbieten

Bieten Sie neben dem Produkt, welches der Kunde gerade ansieht oder bereits in den Warenkorb geworfen hat, ähnliche oder ergänzende Artikel an. Bestellt jemand ein Laptop, macht es Sinn ihm noch eine Laptoptasche anzupreisen. Manchmal kann es auch sinnvoll erscheinen, dieses Crossselling nach erfolgter Bestellung „nachzuschießen“. Eine E-Mail mit einem tollen Dankeschön-Angebot kann durchaus funktionieren.

22. Nur für kurze Zeit

Ein alter Marketing-Trick: bieten Sie bestimmte Produkte oder Preise nur für kurze Zeit an. Das erweckt im Kunden Ängste etwas zu verpassen, wenn er nicht sofort zuschlägt. Komischerweise funktioniert das auch heute noch sehr gut. Eine gute Möglichkeit der Implementierung ist auch eine Nachfass-E-Mail: Hat ein Kunde bei Ihnen bestellt, bekommt er eine E-Mail in der steht, dass er als Dankeschön die nächsten x Stunden ein anderes Produkt günstiger bekommt. Ein weiterer Vorteil: Sie beeinflussen den klassischen „Ich überlegs mir nochmal“-Käufer. Wenn er zu lange wartet, ist das Angebot abgelaufen. So wird er zum Handeln gezwungen. Bestellt er dennoch nicht, hätte er sowieso nicht bestellt.

23. Versandkostfreie Lieferung

Versandkosten wirken auf Kunden häufig wie versteckte Kosten. Der Artikel ist günstig, die Versandkosten hoch. Manchmal macht es Sinn, die Versandkosten in den Produktpreis zu rechnen, damit man mit kostenlosem Versand plakativ werben kann. Das auch noch zeitlich limitiert, freut den Kunden, weil er denkt er hätte ein Schnäppchen gemacht.

24. Social Media nutzen

Abhängig von Empfehlungen ist doch eigentlich jeder Händler. Entweder durch Mund zu Mund Propaganda, Empfehlungen in der Fachpresse, eigene Werbung (auch das ist eine Art Empfehlung) und nicht zuletzt natürlich Social Media. Gerade wenn Ihre Zielgruppe mit Social Media wie Facebook, Google+ oder Twitter vertraut ist, sollten Sie hier alle Möglichkeiten nutzen. Implementieren Sie Gefällt mir Buttons, bauen Sie eine Facebook Fanpage oder Unternehmensseite und gewinnen Sie durch Inhalte in einem Fangate oder durch Anzeigen neue Fans. Nach und nach vernetzen Sie sich und generieren Soziale Signale in Form von Weiterempfehlungen.

25. Adwords / Online-Werbung

Haben Sie noch nicht so viel Traffic oder wollen noch mehr Traffic um Ihre Konversionen zu steigern, könnten Sie über Adwords oder Affiliate-Kampagnen nachdenken. Sie wären nicht die erste Person, die mit Online-Werbung Ihre Konversionen in die Gänge bringt. Über die möglichen Formen der Online-Werbung möchte ich hier gar nicht viel erzählen. Es gibt im Internet sicher einige Ressourcen hierzu. 26. Offline Marketing Maßnahmen Es gibt unzählige Möglichkeiten offline seine Webseite bekannt zu machen um anschließend die Umsätze zu erhöhen. Diese hier aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Schauen Sie doch mal im SEO-Handbuch vorbei. Dort gibt es 77 mehr oder weniger ernst gemeinte Tipps um die eigene Webseite offline bekannt zu machen.

Analysemöglichkeiten für mehr Umsatz

27. Google A/B Testing tool

A/B Tests sind seit jeher eine geeignete Variante Prozesse verschiedenster Art zu verbessern. Ob es unterschiedliche Werbebanner sind, die gegeneinander verglichen werden sollen, Call-to-Action Buttons, die ausgetestet werden sollen oder aber verschiedene Landingpages, die aus Newslettern oder Adwords Kampagnen angesteuert werden. Vergleichen Sie was das Zeug hält und versuchen Sie sich von Test zu Test zu steigern. Gewinner von Tests setzen Sie erneuten Tests mit anderen Varianten aus. Einen tollen Dienst hierzu liefert übrigens Google mit dem Website Optimizer. Unbedingt mal ansehen.

28. Usability-Tests

Sie denken Ihre Webseite ist perfekt durchdacht und sollte für jeden bedienbar sein? Dann haben Sie die Rechnung mit dem DAU nicht gemacht. Der Dümmste Anzunehmende User kommt nämlich auf Webseiten und in Online-Shops schnell mal ins Schleudern und dann nicht mehr zum Ziel! Tun Sie sich und Ihrem Internetauftritt den Gefallen und machen Sie Usability-Tests mit Personen verschiedener Altersgruppen und mit Personen mit unterschiedlichem Vorwissen. Sie glauben ja gar nicht an welchen Stellen User ins Stocken kommen und dann schlicht nicht mehr weiter wissen. Geben Sie Zielvorgaben, die diese Testanwender erfüllen müssen und werten Sie anschließend aus, wo Sie noch Verbesserungsbedarf haben.

29. Trichteranalyse

Mit Diensten wie Google Analytics sind Sie in der Lage Checkoutprozesse zu analysieren, indem Sie die einzelnen Checkout-Schritte als Zwischenschritte einer Trichteranalyse angeben. Sie definieren dort ein Ziel (also zum Beispiel die Bestellbestätigungsseite) und mehrere Zwischenschritte. Nach einiger Zeit können Sie dort dann ablesen, in welchem Schritt Ihnen die potentiellen Kunden abhanden kommen. Anschließend können Sie dann analysieren warum das so ist und ggf. reagieren und optimieren.

30. Suchauswertung

Verwenden Sie eine Suchfunktion, die Ihnen eine Auswertung erlaubt. So können Sie herausfinden, was Ihre Kunden suchen und ggf. Ihr Produkt-Portfolio erweitern oder ändern. Hat Ihre Suche keine Analysemöglichkeiten, verwenden Sie die Google Site-Search.

SEO Maßnahmen für mehr Umsatz

31. Mehr Traffic

Eine ganz klare Geschichte: je mehr Traffic durch die richtige Zielgruppe, desto mehr Chancen haben Sie auf Konversionen. Nutzen Sie also alle Möglichkeiten der Suchmaschinen-Optimierung und der Bewerbung der Webseite um so viel Traffic wie möglich zu generieren. Eine auf Usability und Konversionen optimierte Seite ist zwar toll…ohne Besucher bringt Ihnen das allerdings herzlich wenig.

32. Mehr Content

Mehr Inhalte führen nach und nach zwangsweise zu mehr Traffic auf Ihrer Webseite. Da heutzutage Content König ist, sollten Sie hier überlegen, ob Sie neben Ihrem normalen Webauftritt, neben Ihrem Online-Shop, nicht vielleicht noch zusätzlich Inhalte bieten, die Ihnen die richtigen Besucher bescheren. Führen Sie diese dann anschließend zum Ziel.

33. Links

Gutes Linkbuilding kann die Sichtbarkeit einer Webseite noch immer massiv beeinflussen. Auch diese Maßnahme führt dann im Idealfall zu mehr Traffic und somit zu mehr potentiellen Kunden.

34. Rich Snippets

Snippets sind die kleinen Ausschnitte aus einer Webseite, die in den Suchergebnissen einer Suchmaschine wie Google gelistet sind. Normalerweise bestehen diese hauptsächlich aus Titel, Kurzbeschreibung und Link. Mit Rich Snippets haben Sie die Möglichkeit, diese Snippets aufzumöbeln. Und zwar mit Empfehlungssternchen, Autoren-Bildern, etc. Somit heben Sie sich von den anderen Suchergebnissen ab und bekommen ggf. mehr Besucher. Und wir wissen ja bereits: mehr Besucher der Zielgruppe = meistens mehr Umsatz.

35. Pagespeed

Der User muss sich wohlfühlen. Ist er genervt, weil Ihre Webseite einfach total lahm ist, springt er evtl. ab. Das sollten Sie durch eine performante Webseite verhindern. Im übrigen will auch Google, dass Ihre Webseite schnell ist. Können Sie keine schnelle Webseite gewährleisten, kann es durchaus passieren, dass Google die Konkurrenz bevorzugt, weil den User dort eine bessere Surf-Erfahrung erwartet.

Fazit: Das waren unsere 35 Ideen, wie man relativ einfach die Umsätze auf der eigenen Webseite steigern kann. Klar gibt’s da noch mehr: Wer also noch Ideen hat, einfach kommentieren.

Ein Kommentar

  1. Fullwood sagt:

    Den „Nur für kurze Zeit“ Trick oder die geringe Verfügbarkeit-Zahl-Trick macht Amazon immer wieder sehr gerne. Ich denke dieser Trick erfüllt schon seine Funktion.

    Usability-Tests finde ich ebenfalls sehr wichtig, wird immer wieder unterschätzt.

    Wie kann man eine Suchauswertung genau vornehmen, meinst du damit per Google Analytics oder wie? Wenn ja dann wie?

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