Abstrafungen bei künftigen Google Algorithmus Updates entgehen

Google hat mit dem Pinguin Algorithmus Update am 24.04. die Welt der SEOs auf den Kopf gestellt. Auch wenn es in Deutschland nur 3% aller Webseiten betroffen hat, kam der Schlag in dieser Intensität doch unerwartet (oder zumindest unerhofft). Was kann man als Betreiber eine Homepage tun, um bei künftigen Algorithmus Updates nicht unter die Räder zu kommen? Dieser Artikel versucht die Basics hierzu abzubilden.

Welche Seiten trifft das Pinguin Update?

Wer es immer noch nicht mitbekommen haben sollte, hier kurz zusammengefasst, was Google durch das Pinguin Update bekämpft: Google mag es überhaupt nicht, wenn eine Homepage ein unnatürliches Linkprofil aufweist, welches offensichtlich gekaufte Links enthält. Diese kommen oft daher mit keyword-bestückten Anchor-Texten.

Auch zählen Kommentar-Spam, Links aus Artikelverzeichnissen oder Linknetzwerken zu den lt. Google abstrafungswürdigen Black Hat Methoden. Generell kann man also sagen: Google möchte die SEO Methoden bestrafen, die Ihrer Meinung nach mehr als grenzwertig sind und beliebten hochwertigen Pages eine Chance geben.

Wie stelle ich sicher, dass meine Seite hochwertig ist?

Jetzt ist es natürlich schwer als Betreiber einzuschätzen, ob bei der eigenen Webseite vielleicht zu viel des Guten (oder weniger Guten) SEOs betrieben wurde. Ich verweise hier gerne auf die folgende Liste, die Google selber bereitstellt, um zu erkennen, ob die eigene Seite von sehr guter Qualität ist:

  • Würdest du deinem eigenen Content oder deiner eigenen Webseite trauen?
  • Ist der Artikel tatsächlich von guter Qualität, die zeigt, dass der Autor ein Profi auf diesem Gebiet ist?
  • Hast du Double Content oder Content, der sich nur unwesentlich voneinander unterscheidet?
  • Würdest du deine Kreditkartendaten auf deiner eigenen Seite angeben?
  • Würdest du sagen, dass der Content eher für User geschrieben ist oder eher für Suchmaschinen?
  • Ist deine Seite bekannt für die Themen die behandelt werden? Oder könnte sie einmal populär werden?
  • Sind die Artikel mit Mühe erstellt oder eher „zusammengezimmert“?
  • Würdest du diese Seite deinen Freunden weiterempfehlen?
  • Hast du unnatürlich viel Werbung auf der Seite, die die User abschrecken oder verärgern könnte?
  • Würden sich Besucher der Seite über deren Inhalt beschweren?
  • Weist dein Linkprofil unverhältnismäßig viele keywordgespickte Anchortexte auf?
  • Ist ein großer Anteil deiner externen Links eigengeneriert durch Blogkommentare, Forenkommentare oder Artikel in Artikelverzeichnissen?

Wer diese Fragen positiv beantworten kann, der hat zumindest was die Webseite ansich angeht, beste Voraussetzungen, von Google als HQ Seite gesehen zu werden. Kann man also von seinem Internetauftritt behaupten, dass er einen Mehrwert für den gemeinen Besucher darstellt, geht es nur noch darum, diese Errungenschaft nicht zu verbocken. Die ganzen Mühen kann man sich mit schlechtem Linkbuilding  sehr schnell kaputtmachen.

Daher meine Empfehlung: setzt die HQ Liste von google um und versucht auf reine White Hat SEO Methoden zu setzen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es möglich ist, mit zweifelhaften Methoden kurz- und mittelfristig in den SERPs hochzukommen. Die letzten Wochen allerdings zeigen auch, dass diese Methoden zum Tod eines Webprojekts führen können.

Letzte Version vom 13. Mai 2015 von Netzgänger
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2 Kommentare

  1. Fred Müller sagt:

    Vielen Dank für den super recherchierten Artikel.
    Was meinst du wie wichtig werden Backlinks in 2017 sein?

    LG

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