Relevante Content-Produktion mit W-Fragen

Jeder Blogger und Web-Autor steht häufig vor dem gleichen Problem: wie schreibe ich einen Artikel, der zwar einerseits interessant für den Besucher und gleichzeitig relevant genug für Google ist. Nicht jeder Seitenbetreiber hat eine perfekte Reputation oder ein riesiges Netzwerk an Followern und Abonnenten. Denn auch ohne Google kann man für ordentlich Traffic aus den sozialen Kanälen sorgen, wenn das eigene Netzwerk nur groß genug ist. Was aber, wenn ich auf Google angewiesen bin und ein Großteil meines Traffics aus der organischen Suche beziehe?

w-fragen-content-produktion

Hier gilt es den Spagat zwischen hochwertigen und nützlichen Informationen sowie einem Keyword-sensitiven Text zu verfassen, der die menschlichen Besucher und den technischen Google-Algorithmus gleichermaßen anspricht. Ein guter Ansatz diesen Spagat zu schaffen, können die W-Fragen sein. Der eine oder andere mag sich hier noch an den Deutschunterricht vergangener Schultage erinnern: wer, wie, was, wann und warum sind dabei die Grundlage der W-Fragen. Wie diese W-Worte dabei helfen können, einen interessanten Blogartikel zu schreiben, der auch noch dem Googlebot gefällt, will ich hier an einem kleinen Beispiel zeigen.

Mit W-Fragen Probleme lösen

Während Amazon immer mehr zur dezidierten Produktsuchmaschine mutiert, bleibt die Google Suche die Nummer 1 wenn es um Informationsbeschaffung geht. Man muss dabei nur einmal von sich selbst ausgehen: wie oft hat man bereits Google mit Fragen und Problemen gefüttert, um möglichst schnell eine adäquate Lösung im Netz zu finden. „Weißt du noch, wie das Restaurant hieß, in dem wir neulich waren?“, „Wann war nochmal die Zeitumstellung?“, „Wo ist hier eigentlich das nächste Kino?“ Diese Liste könnte man endlos erweitern und das zeigt eindeutig, mit welcher Intention wir häufig bei Google unterwegs sind: wir haben eine Frage und brauchen eine Antwort; wir haben ein Problem und suchen eine Lösung.

Und genau hier kommen die W-Fragen ins Spiel. Wäre es nicht genial, wenn ich genau wüsste, wonach potentielle Besucher meines Blogs oder meiner Website bei Google suchen? Natürlich kann und sollte man auf einen gesunden Menschenverstand und eigene Erfahrungswerte bei einem fundierten Fachartikel setzen. Aber es kann durchaus sehr hilfreich sein, konkrete Fragestellungen meiner Zielgruppe bereits vom Vorfeld zu kennen, um eine Text noch facettenreicher und relevanter zu schreiben.

Mit dem W-Fragen-Tool recherchieren

Big Data sei Dank bekommt man mittels API eine Menge Daten von Google geboten. Bereits in Analytics und in den Webmaster-Tools wird klar, dass die Suchmaschine viel über unser Such- und Surfverhalten weiß. Man kann sich dieses digitale Wissen auch aktiv zu Nutze machen. Mit dem W-Fragen-Tool macht man genau das, denn hier werden über eine direkte Schnittstelle zu Google echte Suchanfragen von Benutzern abgefragt. Alles, was man dafür tun muss, ist ein bestimmtes Keyword einzugeben und schon sucht das Tool nach W-Fragen, welche Nutzer in diesem Zusammenhang genau so in die Suchmaschine eingegeben haben.

Nach nur wenigen Sekunden bekommt man dann eine vollständige Liste an Ergebnissen, zu allen W-Fragen, die Google zu diesem Keyword zurückliefert. Das kann doppelt nützlich sein: man blickt erstens über den Content-Tellerrand hinaus und bekommt einen guten Eindruck über die Suchintention echter Nutzer zu einem Thema. Zweitens kann man die Ergebnisse aus dem W-Fragen-Tool direkt als Überschriften für seinen eignen Text oder als erste Gliederung nutzen. Auf diese Weise ist man sehr dicht an dem dran, was die eigene Zielgruppe wirklich interessiert. Potentielle Besucher finden genau die Antwort oder Lösung, die sie gesucht haben, verweilen länger auf der Seite und mit ein bisschen Glück wird der Artikel dann auch noch geteilt und verlinkt. So schafft man eine perfekte Brücke zwischen SEO und Informationen mit Mehrwert.

Recherchierte Themen von externem Textbroker texten lassen

Wer jetzt zwar verstanden hat, worum es und wie es theoretisch laufen sollte, aber keine Ahnung hat wie man textet, der sollte sich externe Sucht holen. Ich vertraue hier schon seit langem auf Online Textbroker wie content.de, bei denen sich Texter selber zu einem selbst gesetzten Preis pro Wort anbieten. Für jedes Thema und in jeder Qualitäts- und Preislage findet man hier Schreiberlinge, die einem helfen die recherchierten Inhalte in Artikel umzusetzen. So kann man recht schnell den Content von Webseiten umfassend aufbohren. Natürlich muss man dafür Geld in die Hand nehmen (3-4ct pro Wort sollten es schon mindestens sein um gute Qualität zu erreichen (das ist allerdings auch stark abhängig vom Autor und wie „billig“ oder „teuer“ er sich verkauft)), dafür spart man sich jede Menge Zeit.

Daher mein Tipp: vor dem nächsten Blogartikel einfach mal das W-Fragen-Tool besuchen und vollkommen kostenlos eine kleine Keyword-Recherche starten – effektiver kann man ein fachliches Thema kaum angehen. In Kombination mit einem externen Texter kann relativ schnell viel relevanter Content aufgebaut werden.

Letzte Version vom 1. Mai 2018 von Netzgänger
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3 Kommentare

  1. Tobias sagt:

    Das W-Fragen-Tool finde ich besonders für diejenigen Unternehmen empfehlenswert, die zwar Corporate Blogs betreiben wollen, aber bei den Themen des Contents unsicher sind. Da reicht es oft bereits einige Minuten mit Keywords aus dem eigenen Fachbereich herumzuexperimentieren und man kommt auf zahlreiche, gute Ideen für Blog-Artikel.

  2. Steffen sagt:

    Ich finde das auch eine sehr schöne Art inspiriert zu werden. Fragen sind für mich die Zukunft der Suche. Google versucht ja nicht umsonst Fragen immer mehr selbst direkt zu beantworten ohne noch auf eine fremde Webseite zu verweisen (Beispiele: Wikipedia, Flugzeiten oder Währungsrechner in den Suchergebnissen).

    Manches Mal ist das Suchvolumen sehr schöner Fragen etwas ernüchternd. Aber darauf sollte man sich ja heutzutage sowieso nicht mehr zu sehr konzentrieren.

  3. Gabi sagt:

    Der Artikel ist wirklich sehr informativ und kann man auch als SEO Neuling gut nachvollziehen. So entsteht auch Mehrwert für den Kunden der sich einfach auch nur mal informieren möchte.
    Alles Gute, Gabi

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