Author Markup in WordPress einbauen

Ein gutes Ranking bei Google ist heutzutage der entscheidende Faktor, um Besucher auf eine Webseite zu lotsen. Aber nicht nur das Ranking ist entscheidend für viele Besucher. Die Click-Through-Rate (CTR) ist das Zünglein an der Waage. Wer oft in den Suchergebnissen eingeblendet wird, aber nicht geklickt, hat eine schlechte CTR. Und somit auch wenige Besucher.

Mit dem Autoren Markup kann man relativ einfach die CTR erhöhen, denn ein Bild neben seinem Suchergebnis, erhöht die Aufmerksamkeit. Wie man das Author Markup bei WordPress (oder auch normalen Webseiten) einbaut, erkläre ich hier.

Wie funktioniert das Google Author Markup?

Das Author Markup verknüpft – kurz gesagt – den Autor eines Beitrages mit seinem Account bei Google Plus. In einer Suchanfrage wird dann nicht nur das Ergebnis der Suche bzw. die gefundenen Seiten angezeigt, sondern auch ein direkter Link zu dem Urheber und darüber hinaus ein weiterer Link, der sämtliche Beiträge dieses Autors anzeigt. Außerdem wird das Profilbild des Autors angezeigt, das aus diesem Grund ein echtes Foto sein muss (s. nächsten Absatz).

Sollte sich ein Autor bei seinen Besuchern bereits einen guten Namen gemacht haben, steigert sich so die Wahrscheinlichkeit bedeutend, dass diese auch andere seiner Beiträge ansehen, auch wenn sie womöglich auf anderen Seiten liegen. Zusätzlich können dank dem Author Markup gezielt via Google Plus Informationen über den Betreffenden abgerufen werden.

Was muss man tun, um das Google Author Markup nutzen zu können?

Zunächst einmal benötigen Sie einen Google Plus Account mit einem aussagekräftigen Profilbild von Ihnen selbst. Grafiken werden nicht akzeptiert, es muss ein Foto im Stile eines Passbildes sein. Darüber hinaus müssen Sie sich bei Google Plus verifizieren. Empfehlenswert ist die Anmeldung über die Verifizierung des E-Mail-Accounts, da sie erstens leichter zu konfigurieren und zweitens in Verbindung mit WordPress auch sicherer ist.

Wie wird Google Author Markup in WordPress integriert?

Eigentlich ist es ganz einfach. Man muss folgende Schritte durchführen:

  1. Den Google+ Account von der Seite des Blogartikels (oder einfach global) mit folgendem Link verlinken
    <a href="https://plus.google.com/Deine-ID" rel="author">Dein name</a>

    Bei mir sieht so ein Link zum Beispiel so aus:

    <a href="https://plus.google.com/111527634636485234617" rel="author">Dein name</a>

    Kopiert also einfach die URL eures Google+ Accounts aus dem Browser und das war’s hierfür.
    Die Stelle an der ihr diesen Link setzt, bleibt euch überlassen. Entweder man baut das Ganze direkt in das Template ein oder man verwendet ein Sidebar Widget, in welches man dann den Link einbaut.

  2. Von deinem Google+ Profil auf deine Webseite oder deinen Blog zurückverlinkenAuch das Einbauen des Links zurück von seinem Google+ Profil zum Blog oder der Webseite ist kein Problem. Einfach in Google+ einloggen und dann das Profil bearbeiten. Dort gibt es einen Punkt „Macht mit bei“, indem man Webseiten URLs angeben kann.
  3. Testen mit dem Rich Snippets Testing Tool von GoogleGoogle lässt einen nicht im Dunkeln stehen, um zu erfahren, ob man das Snippet richtig eingebaut hat. Mit dem Rich Snippets Testing Tool testet man ganz einfach ob alles soweit richtig eingerichtet wurde.
  4. Prüfen ob es funktioniert hatAm Ende möchte man natürlich sein Rich Snippet in Aktion sehen. Dazu ist etwas Geduld nötig. Google benötigt ggf. einige Zeit um das Snippet wirklich anzuzeigen. Leider muss auch noch gesagt werden, dass es keine Garantie ist das Markup eingebaut zu haben, dass es von Google auch verwendet wird. Wenn man Pech hat, ändert sich an den Snippets gar nichts. Bei mir kam die Änderung aber bereits nach ein paar Tagen. Testen kann man das Ganze einfach, indem man nach seinen eigenen Artikeln sucht. Zum Beispiel so:site:www.domain.de/blogWenn dort ein Beitrag mit Author Rich Snippet angezeigt wird, ist alles in Ordnung. Nicht wundern, wenn nur einer der Artikel mit Bild angezeigt wird. Das ist durchaus normal, heißt aber nicht, dass die anderen Artikel bei einer normalen Suche nicht doch mit Rich Snippet angezeigt werden. In dem Fall einfach mal nach dem Thema suchen und nicht nach allen Seiten des Blogs.

Plugins für das Author Markup in WordPress

Sicher gibt es auch Author Markups, die man nutzen könnte. Aber verfahre lieber nach dem Motto „so wenige Plugins wie möglich“ um das System so leicht wie möglich zu halten. Daher für Lösungen mit Plugins bitte einfach die Google Suche bemühen.

Letzte Version vom 25. April 2018 von Netzgänger
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5 Kommentare

  1. Hallo und vielen Dank für die Anleitung. Leider funktioniert das mit dem Integrieren in ein Widget nicht. Ich habe es eben probiert und in ein individuelles Widget eingefügt. Google+ erkennt es nicht. Jetzt bin ich leider genauso schlau wie vorher :(.

    Ich nutze das Catch Box Theme und weiß einfach nicht, wo ich den Link einfügen soll. Ich habe es direkt im Theme probiert, aber da wird es nicht abgespeichert, die header.php ist über WordPress nicht veränderbar, wie es scheint. Wenn ich aber über meinen FTP-Account gehe, weiß ich nicht, wo ich da die Datei header.php finden kann. Ich bin leider ziemlicher Laie. Hättest du einen weiteren Tipp für mich?

    Vielen Dank.

    Gruß
    Martina

  2. Patrick sagt:

    Ich hatte mich vollkommen vertan… SORRY, falscher Artikel ;)!

    Dennoch würde es mich brennend interessieren, gerade weil ich das Plugin (GD Star Rating) auf Ihrer Seite sehe, wie ich in diesem Plugin das englische Wort „Rating“ in „Bewertung“ ändern kann?!?!

    Vielen Dank

    • Hallo Patrick,

      ist kein Problem. Die Sprache kannst du im Backend unter GD Star Rating -> T2 Vorlage ändern. Dort legst du Kopien der nötigen Ausgaben an (muss man ein wenig Suchen), ändert die Text und setzt den Haken bei „Diese Vorlage als Standard…setzen“.

      Achtung: bei Updates des Plugins hatte ich schon den Fall, dass ich diesen Vorgang wiederholen musste.

  3. Andreas sagt:

    Vielen Dank für die Anleitung. Es gibt Anleitungen, die wesentlich komplizierte Vorgehensweisen verlangen. Warum auch immer…
    Spricht bei WordPress eigentlich was dagegen, den Author-Tag in einem Widget unterzubringen, was sowieso mit jeder Seite geladen wird? Dann muss man nicht jeden Artikel neu mit dem Tag versehen.

    • Würde ich nicht sagen, dass das ein Problem ist. Also entweder man baut die Author-Markups in die Templatedateien ein (page.php, single.php, …) oder gerne auch in ein Widget. Probiert hab ich es allerdings noch nicht.

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