Hilfe: Blog von wordpress.com auf Webspace umziehen

WordPress.com ist klasse um sich ein wenig in Sachen Blog auszuprobieren. So richtig interessant wird das bloggen aber erst, wenn man sein eigenes System hat. Wie man seinen Blog von wordpress.com auf einen Webhoster umzieht, erkläre ich hier…

Umzug mit WordPress

Wieso soll ich meinen Blog von wordpress.com umziehen?

Sollen tut das niemand, nur hat das ein paar Vorteile. Bei einer eigenen WordPress-Installation hat man einige Vorteile:

  • Eigene Domain
  • Volle Pluginauswahl
  • Mehr Themeauswahl
  • Professioneller wirkend

Schritte um einen Blog von wordpress.com umzuziehen

  1. WordPress UmzugsserviceDaten von wordpress.com exportieren Man kann leider den Blog nicht komplett heruntersichern, sondern muss diesen mehr oder weniger nachbauen. Zuerst sichert man alle Inhalte von wordpress.com, indem man diese exportiert. Das Exporttool findet man unter: Werkzeuge->Daten exportieren. Dort exportiert man ALLE Inhalte.
  2. Webhostingvertrag abschließen Hier hat man die freie Wahl: Ich empfehle All-Inkl oder einen Anbieter aus dieser Liste der empfehlenswerten WP Webhoster. Am besten nimmt man nicht den günstigsten Vertrag.
  3. WordPress auf Webhoster installieren und einrichten In der Regel bietet der Webhoster die Möglichkeit automatisch WordPress zu installieren. Selbermacher finden eine Menge Anleitungen dazu im Netz. Zum Beispiel diese hier: http://www.youtube.com/watch?v=T8mFduuK-6M
  4. Sicherheitsmaßnahmen betreiben Eine WordPress-Webseite sollte IMMER abgesichert sein, damit Hacker kein leichtes Spiel haben. Wie das geht, habe ich unter anderem hier beschrieben.
  5. Theme installieren und aktivieren Unter Design->Themes findet man auf wordpress.com welches Theme derzeit verwendet wird. Dieses findet sich in der Regel auch zum Download bei wordpress.org, insofern man es weiter verwenden möchte. Man lädt dieses (oder eben auch ein anderes) herunter und installiert es an gleicher Stelle in der WordPress-Installation.
  6. Daten importieren Die Seite ist also installiert, eingerichtet, abgesichert, ein Theme wurde installiert. Bleibt noch der Import der Daten, die auf wordpress.com exportiert wurden. Dazu geht man zu Werkzeuge->Daten importieren. Man installiert das Werkzeug „WordPress“ (letzter Punkt) und importiert simpel die Daten inkl. Anhängen (muss angehakt sein).
  7. Bei Theme-Wechsel, Bilder hochladen oder neu berechnen Manchmal ist es nötig, die Bilder neu hochzuladen. Gerade, wenn das Theme gewechselt wurde und Bildergrößen anders sind, muss man das evtl. tun. Alternativ gibt es Plugins, die die Bilder neu berechnen.

Das war es in der simpelsten Variante. Natürlich hat man jetzt alle Möglichkeiten der Gestaltung durch neue Themes oder die Verwendung von Plugins. Sollten Probleme auftreten hilft sicher ein WordPress-Supporter weiter.

Letzte Version vom 10. Dezember 2018 von Netzgänger
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19 Kommentare

  1. Wir haben da bei uns im Blogger Forum auch gerade das Thema.

    Umstellung der wordpress Seite auf die eigene Domain

    Wir haben keine Lösung finden können wie man die Bilder die man in die kostenlose Worpress Variante hochgeladen hat nun in die neue Seite auf dem neuen Webspace umziehen kann.

    Die Daten mit xml wird wohl klappen aber wie komme ich an die Fotos?

    So müsste man alle Bilder von Hand einpflegen was sehr aufwendig sein kann.

    Vielleicht kennt jemand eine Lösung die wir nicht gefunden haben.

    Grüße Lothar

  2. Marina sagt:

    Hallo René, besten Dank für diese übersichtliche Anleitung! 🙂

    Ich habe die WP-Installation per All-Ink ausführen lassen, so wie Du beschrieben hast. Hat prima funktioniert. Brauche ich jetzt trotzdem ein FTP-Programm? Mir ist leider unklar, wo die ganzen Datei nun liegen, die man zur Sicherheit ändern soll. Sprich wo finde ich die Dateien wp-admin htaccess Datei?

    Danke! 🙂

    • Ja, du brauchst entweder ein FTP Programm wie FileZilla oder das WebFTP von All Inkl. Dort logst du dich mit deine FTP Daten ein (die solltest du damals in der Willkommensmail von All Inkl bekommen haben) und siehst dann die Ordnerstruktur auf deinem Webserver. Im Verzeichnis auf das deine Domain zeigt (sieht man wiederum in KAS) liegt dann die .htaccess und die Ordner von WP.

  3. Silvester sagt:

    Hallo,

    sehr guten Beitrag, den ich gerne weiterempfehle.

    Grüsse
    Silvester

  4. Dominik sagt:

    Ich überlege schon länger, mein Blog auf eine eigene Domain umzuziehen, damit ich mehr Gestaltungsspielraum habe. Das wäre auch alles mit halbwegs geringem Aufwand machbar, wie Du schon beschreibst. Allerdings habe ich durchaus auch gut Traffic durch alle Inhalte und Backlinks zur bisherigen Seite – und ein bisschen Schiss, dass dann alles futsch ist. Gibt’s da irgendeine charmante Lösung?

    Danke + Gruß

  5. Manuela sagt:

    Hallo,

    Ich bereite gerade meinen Blog-Umzug vor.
    Host und Domain stehen bereit. Dank dir habe ich endlich eine brauchbare Anleitung gefunden (evtl. habe ich vorher auch einfach falsch gesucht).

    Jetzt nur noch eine Frage. Wenn alles auf der eigenen Domain läuft. Löscht man dann den Blog auf wordpress.com? Oder lässt man diesen stehen?

    Herzliche Grüsse
    Manuela

  6. Christian sagt:

    Hallo! Eine Frage: Einige Seiten meines Blogs werden sehr oft durch Googlesuche aufgerufen. Wenn ich nun von wordpress.com auf .org wechsle, findet dann Google den gleichen Beitrag mit der neuen Domain oder immer noch den „alten“ Link. Bzw. wird der alte Link dann automatisch auf die neuen Domain umgeleitet? Oder muss ich den alten Beitrag löschen und büße dann meinen guten Platz in der Trefferliste ein oder wird der nur ersetzt? Fragen über Fragen…
    Vielleicht findet sich ja jemand der mir Auskunft geben kann!
    Schöne Grüße

  7. Informatiko.de sagt:

    Viele machen den Fehler, die eigene Webseite auf WordPress.com „zu weit“ zu treiben. Ich sehe die Freeblogs-Option von WordPress.com als eine sehr gute Möglichkeit, um sich in das System WordPress einzuarbeiten. Wenn es aber richtig losgehen soll, müsste man schon eine eigene Domain nutzen.

    Viele Grüße

    Mauricio

  8. Alexandra sagt:

    Hallo
    vielleicht kannst Du mir helfen…

    Ich habe auf dem WordPress.com-Blog eine eigene Domain (per upgrade): blasmusikblog.com. Diese habe ich nun umgezogen zu Strato. Dort erscheint die Domain auch in der Liste.

    Dann habe ich im .com die Daten runter geladen wie oben beschrieben.

    Dann habe ich auf Strato mittels AppWizzard Worpress.org runter geladen. Daraufhin habe ich ein Bestätigungsmail erhalten. Wenn ich nun auf die admin-Seite möchte werde ich immer zur admin-Seite von wordpress.com geleitet. Ich komme nicht auf die wordpress.org admin-Seite.

    Was mache ich falsch? Muß ich zuerst den blasmusikblog.com auf worpress.com löschen, bevor ich ihn in worpress.org neu aufbauen kann? Wieso werde ich immer auf .wordpres.com geleitet?

    Wäre echt super, wenn Du mir helfen könntest. Bei Strato konnte ich keine Hilfe bekommen.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Alexandra, die grad verzweifelt…

    • Du musst ja die Domain zu Strato umziehen. Nur wenn der Umzug der Domain abgeschlossen ist, leitet Strato richtig auf deinen neuen Webspace. Gegebenenfalls leitet dein interner DNS noch falsch auf die falsche alte IP Adresse. In dem Fall mal 24 Stunden warten. Wenn ich draufgehe kommt eine mehr oder weniger blanke WordPress Webseite. Ist das vielleicht schon die neue!?

      • Alexandra sagt:

        Nein, ich habe die alte mal auf privat gesetzt….

        Dann warte ich mal ab und versuche meine Ungeduld zu zügeln…

        Herzlichen Dank erstmal!

  9. Petra sagt:

    Hallo,
    Ich habe eine Frage zum Umzug des Blogs. Wenn ich meine Daten exportiere, ist dann das Blog somit schon weg von WordPress oder kann man es trotzdem noch nutzen und sich Zeit mit dem Hochladen und neu gestalten auf der eigenen Domain lassen?
    Lg
    Petra

  10. Sylvi sagt:

    Danke für diese Tipps, sehr übersichtlich zusammengefasst und somit sehr hilfreich! 🙂

  11. Patrick sagt:

    Ich habe im Laufe der Jahre mit diversen Webhostern meine Erfahrungen gemacht. Ich kann mittlerweile sagen: Es lohnt sich, ein paar Mark mehr auszugeben.

    Viele Anbieter bieten auch einen Testaccount oder ähnliches an. Zumindest aber kürzere Laufzeiten.

    Abraten würde ich jedoch von 1&1 und Konsorten. Dank XAMPP ist es auch sinnvoll, das Umzugsszenario einmal lokal durchzuspielen um schlaflose Nächte zu vermeiden 🙂

  12. Marco sagt:

    Für mich ist das Hosten eines Blogs auf dem eigenen Webspace Pflichtsache. Ich würde mich einfach garnicht wohlfühlen, wenn von mir veröffentlichter Inhalt auf einem System liegt, auf das ich keinen Einfluss habe. Ein Freehoster kann ja seinen Betrieb auch einstellen oder umstrukturieren, dann sind meine Inhalte möglicherweise weg.

  13. Ich finde sowieso, dass jede Website bzw. jeder Blog auf einer eigenen Domain stehen sollte. WordPress-Subdomains haben selten einen grossen Nutzen.

  14. Torsten sagt:

    Wer sein Theme behalten möchte, es aber nicht zu finden oder veraltet ist, der findet alle WP.com-Themes auch zum Download bei WP.com. Die Übersetzung muss man sich leider etwas umständlich dazuholen:
    torstenlandsiedel.de/2013/10/24/uebersetzungen-fuer-wordpress-com-themes-als-selbsthoster-installieren/

    Sofern das Links-Menü benutzt wurde, muss dies separat exportiert werden.

    Danach möchte man vielleicht noch ein paar Plugins installieren:

    Ein eingefleischter WP.com-User wird viele Funktionen vermissen, dann ist Jetpack eine Möglichkeit viele davon nachzurüsten.

    Wer das Video-Upgrade genutzt hat, der wird das VideoPress-Plugin installieren wollen, etc.

    Eine eigene Domain könnte man (per Upgrade) übrigens auch auf WordPress.com haben.

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