Mehrsprachige Webseiten (in WordPress) – Häufige Fragen

In den letzten Jahren hatte ich immer wieder Anfragen zum Thema mehrsprachige Webseiten, vor allem in Bezug auf Webseiten, die mit WordPress erstellt wurden. Zweisprachige oder mehrsprachige Webseiten mit WP zu realisieren ist dank sehr guter Multilanguageplugins kein allzu großes Problem mehr. Ich vertraue meist auf WPML, dem bekanntesten und in meinen Augen auch besten Plugin für Mehrsprachigkeit. Es bietet jede Menge Funktionen, wird dauernd weiterentwickelt, ist kompatibel mit vielen Themes und Plugins und hat einen super Support. Daher werde ich bei den folgenden Fragen auch immer wieder auf Lösungsansätze mit WPML zu sprechen kommen. Natürlich kann man das eine oder andere auch mit anderen Plugins lösen, Fans dieser Plugins verzeihen mir also bitte etwas „parteiisch“ zu sein.


Wie kann ich verschiedene Domains pro Sprache verwenden?

Eine Mehrsprachige Webseite kann ja auf verschiedene Weisen realisiert werden. Entweder indem schlichtweg eine zusätzliche Seite für die Übersetzung erstellt wird, die dann eine fremdsprachige URL hat (die einfachste Variante) oder aber man lässt ein System wie WPML die Übersetzung regeln. Hier kann man an die URL einen Sprachenparameter anhängen lassen oder aber ein Sprachenverzeichnis wie /en voransetzen. Das Plugin kümmert sich dann auch um Einstellungen der Site, die für SEO wichtig sind. Zum Beispiel um das hreflang-Attribut, welches der Suchmaschine direkt angibt, für welche Sprache der Inhalt angelegt wurde.

Als 4. Variante ist die Verwendung einer eigenen Domain oder Subdomain denkbar. Gerade Unternehmen mit Standorten in verschiedenen Ländern bevorzugen häufig die Verwendung einer separaten Domain, bei Nutzung eines zentralen Systems um nicht mehrere Webseiten betreiben zu müssen. WPML bietet hier eine einfache Möglichkeit:

Im Menü WPML->Sprachen ->Sprach-URL-Format kann für jede Sprache, die in WPML als Übersetzung definiert ist eine eigene Domain zugewiesen werden. Diese Domain muss natürlich beim Webhoster auf das gleiche Verzeichnis zeigen, wie die Hauptdomain. Das war’s eigentlich auch schon.


Multilanguage mit Subdomain oder Unterordner oder Parameter?

Gibt es einen Unterschied bezüglich SEO und Rankings, je nachdem ob die URL Struktur einer übersetzten Webseite mit Paramater, Domain, Subdomain oder Unterverzeichnis gelöst ist? Jens Hofmann hat in seinem Artikel die 4 Varianten der möglichen technischen Lösung einer Lokalisierung beschrieben und bewertet.

In meinen Augen sollte eine der folgenden Varianten gewählt werden

  • Eigene Domain pro Sprache
  • Unterverzeichnis pro Sprache auf einer allgemeinen Domain (am besten mit .com Domain)

Die Verwendung von Parametern ist in meinen Augen etwas antiquiert und macht die schönen URLs kaputt. Im Gegensatz zu Unterverzeichnissen sehe ich keinerlei Vorteile. Subdomains zu verwenden bringt den entscheidenden Nachteil mit sich, dass nicht nur die Domain neu aufgebaut werden muss (Rankings, Trust, etc.), sondern durch die Subdomain der Sprache, also z.B. en.domain.com die Sprache bereits impliziert ist. Bei Einer Hauptdomain pro Sprache könnten zumindest noch zusätzlich andere Sprachen per Unterverzeichnis eingesteuert werden (zb. www.domain.de/at/). Nachteil ist hier aber ebenso: Eine neue Domain muss auch neu und eigen für Suchmaschinen aufgebaut werden. Rankings müssen so auf verschiedenen Domains erkämpft werden.


WordPress Themes übersetzen

Die Hersteller von WordPress Themes kommen häufig aus dem Ausland, vornehmlich aus den USA. Da hier der Markt am größten ist, wird nicht immer auf Internationalisierung geachtet. Texte, die dann auf der Webseite vorkommen, sind dann oft nur in englischer Version vorhanden. Andersherum ist es ähnlich, wenn man ein Theme eines deutschen Entwicklers nutzt, welches aber auch nur für diese eine Webseite erstellt wurde und daher keine Übersetzungsmöglichkeit vorgesehen wurde. Möchte man dann die Webseite in mehreren Sprachen anbieten, muss nicht nur der Inhalt übersetzt werden, sondern auch alle Textstrings, die im Theme verwendet wurden.

Das betrifft z.B.

  • Überschriften über dem Kommentarfeld
  • Sidebartexte
  • Widgettexte
  • Metadaten zu Blogartikeln wie Datumsangaben, Authoreninfo, etc.

Hierzu gibt es diverse Ansätze:

Man kann mit Hilfe eines Plugins namens Loco Translate Texte relativ einfach übersetzen. Das funktioniert super und würde ich nutzen, wenn es sich nicht um eine mehrsprachige Webseite handelt, sondern nur um eine einsprachige Website, bei der Probleme mit fremdsprachigen Texten durch Themes oder Plugins vorhanden sind.

Wenn die Site sowieso übersetzt werden soll, kann auch WPML verwendet werden um sich um beides zu kümmern. In WPML gibt es den Punkt „WPML->Theme- und Plugin-Lokalisierung“. Dort kann man das entsprechende Theme auswählen und nach Textstrings suchen, die dann übersetzt werden können.

 


WordPress Plugins übersetzen

Genauso wie Themes übersetzt werden können, kann man auch Texte von WordPress-Plugins in verschiedenen Sprachen bereitstellen, wenn der Hersteller das nicht geleistet hat. Der Weg ist der Selbe wie bei den Themes, wenn man WPML verwendet:

WPML->Theme- und Plugin-Lokalisierung:

Auch hier gilt: Wird nicht die Webseite in andere Sprachen übersetzt, sondern soll nur die deutsche Sprache erreicht werden in fremdsprachigen Plugins, kann auch mit Loco Translate gearbeitet werden.


WordPress Starter Themes für mehrsprachige Webseiten

Wer eine WordPress Webseite neu erstellt, der überlegt normalerweise im Voraus, ob diese mehrsprachig angelegt werden soll oder nicht. Weiß man das schon, könnte man sich auch gleich Gedanken darüber machen, mit welchem Theme man die Webseite aufsetzt und ob dieses für mehrere Sprachen geeignet ist. Bei Verwendung eines Plugins für die Mehrsprachigkeit ist meist kein Problem zu erwarten, da dort alle Möglichkeiten gegeben sind um Themes zu übersetzen. Dennoch bietet zum Beispiel WPML eine Kompatibilitätsliste an Themes und Plugins, welche zumindest schon mit WPML erfolgreich getestet wurden. Alle anderen müssen deshalb nicht zur Nutzung ausgeschlossen sein. Hier sollte immer zumindest versucht werden, ob das Theme nicht doch mit WPML zusammenarbeitet. Wie gesagt ist das meist der Fall.

Außerdem hat hier WPML ein paar Starter Themes vorgestellt, welche bei der Erstellung einer neuen WP Website empfohlen werden.


Mehrsprachigkeit und SEO

Eine Webseite in weiteren Sprachen anzubieten, impliziert oft den Wunsch, eine breitere Zielgruppe zu erreichen indem auch User in anderen Ländern erreichen zu können. Wieso nicht den eigenen Blog auf verschiedenen Sprachen anbieten? Die Probleme und Fragen von Usern im Netz sind weltweit oft gleich und mit beispielsweise einer englischsprachigen Variante vergrößert sich die Zielgruppe gleich um ein Vielfaches.

Damit die übersetzten Inhalte auch wirklich Chancen auf Rankings haben, müssen ein paar Dinge gegeben sein.

  1. Der Seitentitel muss in jeder Sprache eindeutig sein
  2. Der Inhalt muss übersetzt werden
  3. Die URL der Seite sollte für die jeweilige Sprache optimiert sein
  4. Die Metabeschreibung und der Meta-Titel sollten für jede Sprache passend sein (Kompatibilität zu SEO Plugins)
  5. der hreflang-Attribut sollte für die richtige Sprache und/oder Region gesetzt sein

Google hat hier in diesem Video auch Infos gegeben, worauf bei Mehrsprachigen Webseiten geachtet werden sollte:

Das alles kann problemlos mit WPML umgesetzt werden. Bzw. kümmert sich WPML schon von Haus aus um Einiges.


Sprachumschalter auf Website einbauen

Einen Sprachumschalter im Menü oder im Header der Webseite einzubauen, ist mit Hilfe eines Plugins kein Problem. Manuell tut man sich da schon deutlich schwerer. Wer also für eine Übersetzung ausschließlich die WordPress Hausmittel nutzt und nur weitere Inhaltsseiten mit anderer Sprache anlegt, kann nicht so einfach einen zentralen Sprachumschalter anlegen, der dann den passenden Artikel in einer weiteren Sprache lädt. Hier muss man dann manuelle Links setzen. Das ist nicht nur aufwändig, sondern auch fehleranfällig, wenn sich mal URLs verändern.

Daher dann doch lieber ein Plugin verwenden. In WPML kann man unter „WPML->Sprachen“ einen Sprachumschalter an verschiedenen Stellen einbauen und auch gleich unterschiedlich formatieren. Mit Flagge oder ohne, mit Text oder ohne, nur eine Sprachenliste, im Footer, im Menü, an welcher Stelle im Menü, welche Farbgebung, etc.


Webseiten Sprache abhängig vom Besucher-Land anzeigen

Im Browser jedes surfenden Users ist eine Sprache eingestellt. Diese Einstellung machen sich Plugins wie WPML zu Nutzen um die Sprache der Webseite anzuzeigen. Surft also jemand aus den USA auf die Startseite einer deutschen Webseite, könnte mit Hilfe von WPML die Sprache des Users erkannt werden und direkt weitergeleitet werden auf die passende Sprachvariante, insofern sie denn vorliegt. Das funktioniert soweit zuverlässig, kann aber auch nerven, wenn derjenige überhaupt nicht die zu ihm passende Sprachversion sehen will, sondern vielleicht das Original. Ob man also die Sprache abhängig vom Besucher-Land anzeigen möchte oder nicht, bleibt einem selbst überlassen.

Interessant wird das übrigens nicht nur bei anderen Sprachen, sondern vor allem auch bei anderen Regionen. Hat ein Unternehmen z.B. Ansprechpartner in Deutschland und auch in Österreich und in der Schweiz, könnte für diese Regionen eine andere Seite angezeigt werden, je nachdem wie der Browser eingerichtet ist.

In WPML kann man die Umleitung anhand der Browsersprache aktivieren unter „WPML->Sprache->Umleitung anhand der Browsersprache“:


Mehrsprachigkeit bei Bildern (alt Attribut, Bildunterschrift)

Bilder werden häufig vergessen, wenn man WordPress Webseiten in anderen Sprachen anbietet und übersetzt. Der Fokus liegt auf den Inhalten und Texten, die Bilder werden vergessen. Dabei kann man bei Bildern auch textliche Attribute anfügen, wie den Alt-Text, der auch für SEO wichtig ist. Oder auch eine Bildunterschrift. Wobei diese schon eher noch beachtet wird, da sie ja direkt auf der Webseite zu sehen ist und eine fehlende Übersetzung besser auffällt.

WPML bietet hier ein Plugin um die Mediendaten zu übersetzen:

WPML Media-Translation Modul

Hat man dieses installiert, hat man die Möglichkeit in der Mediathek in die anderen Sprachen zu wechseln und auch dort dann die wichtigen Bildtexte zu hinterlegen.


Widgets und Sidebars in WP übersetzen

Auch hier hat man ohne ein Plugin schon seine Probleme. Nur programmiertechnisch ließe sich erreichen, dass in fremdsprachigen Inhalten andere Widgettexte und evtl. sogar andere Sidebars angezeigt werden (außer das verwendete Theme oder spezielle Plugins ermöglichen einem den Wechsel der Sidebar pro Unterseite).

Mit Hilfe der Stringübersetzung kann man in WPML verwendete Texte in Widgets zentral anpassen und für die jeweilige Sprache bereitstellen. Hierzu muss man allerdings auch das passende Plugin installieren (Zugriff darauf erhält man nach dem Kauf des Plugins) und dann nach der Aktivierung auf „WPML->String-Übersetzung“ wechseln.

Zudem kann man auch pro Widget die Sprache wählen (allerdings funktionierte diese Variante bei meinen Webseiten immer eher schlecht als recht):

Hier hat WPML noch ein kleines Video dazu erstellt.


Mehrsprachige Slider

Auch Plugins wie Slider Revolution oder der LayerSlider lassen sich natürlich übersetzen. Selbstverständlich hätte man immer die Möglichkeit einen fremdsprachigen Slider anzulegen und diesen dann im ebenso fremdsprachigen Content per Shortcode oder Pagebuilder Element einzusetzen. WPML arbeitet aber natürlich auch mit anderen Softwareherstellern zusammen um eine optimale Kompatibilität zu erreichen. So also auch mit Slider Plugin Herstellern. Über die Einstellungen mancher Plugins lässt sich Mehrsprachigkeit in den Slidern erreichen.

Der Layerslider lässt sich mit Hilfe von String-Translation übersetzen. WPML hat eine bebilderte Anleitung hierzu erstellt.

Die Integration in den Revolution Slider ist schon etwas angenehmer und professioneller gelöst. Hier gibt es direkt in den Slider-Einstellungen Möglichkeiten die Sprach zu wählen. Auch hier folgt man am besten der Anleitung von WPML.


WordPress Premium Themes mehrsprachig machen: Enfold, Avada, Divi & Co.

Wie bereits geschrieben ist es meist mit den Hausmitteln von WordPress in Kombination eines Plugins wie WPML schon möglich eine komplette Webseite inkl. dem Theme zu übersetzen. Nichtsdestotrotz hat WPML sich auch mit großen Themeherstellern zusammengetan und die beliebtesten Premium-Themes für WordPress multilanguage-fähig gemacht. Anleitung liegen hierfür von WPML vor (zum Beispiel für einige Premium-Themes, die ich als WordPress Entwickler häufig empfehle):

 

Die ganze Liste der zertifizierten Themes findest du hier mit den jeweiligen Anleitungen:

https://wpml.org/de/documentation-3/theme-kompatibilitat/


WordPress Caching auf mehrsprachigen Webseiten

Das Thema Caching ist so eine Sache bei mehrsprachigen Inhalten: Eigentlich spricht nichts dagegen ein Caching zu verwenden, ich habe das auch schon bei diversen Webseiten von Kunden kombiniert. Ohne Probleme in der Installation und auch im späteren Verlauf. Dennoch werden nicht alle Caching Plugins von WPML uneingeschränkt empfohlen. Bei WP Rocket oder W3 Total Cache wird klar gesagt, dass es bekannte Probleme gibt. Welche das sind, kann ich leider nicht sagen, mir sind keine bekannt. Wenn aber der Hersteller schon darauf hinweist, sollte man zumindest vorsichtig sein und die Webseite sehr gut prüfen was den Cache angeht. D.h. ich würde empfehlen eines der großen Plugins zu verwenden

  • WP Rocket
  • W3 Total Cache
  • WP Super Cache
  • Comet Cache (keine Probleme bekannt, aber nicht das beste Plugin für Caching)

und vor dem produktiven Einsatz die Site sowohl ungecached, als auch gecached vergleichen (Testbeispiel: Sieht der deutsche User gecached etwas anderes als der fremdsprachige User? Das sollte so sein). Das übrigens nicht nur in der Desktopvariante, sondern separat auch in der mobilen. Mobiles Caching ist ein eigenes Thema für sich, wird aber von dem einen oder anderen Cache Plugin als separater Cache angeboten. Hier könnte es unter Umständen noch zu Problemen kommen.


Mehrsprachige Kontaktformulare

In WordPress gibt es mehrere Plugins um Formulare zu erstellen. In meinen Augen das Beste: Contact Form 7. Es ist leicht bedienbar und lässt sich wunderbar einstellen. Auch Kunden kommen damit zurecht, selbst wenn sie keine Ahnung von der Materie haben. Es gibt jetzt keine direkte Integration von WPML in CF7, aber dennoch ist das handling mehrsprachiger Formulare ein Kinderspiel. Man legt schlichtweg mehrere Formulare an, für jede Sprache eines (man kann das Ursprungsformular problemlos in CF7 duplizieren) und setzt dann den Shortcode des Formulars in die übersetzte Seite ein. Das war es dann auch schon. Hier hat WPML den Ablauf für Formulare in mehreren Sprachen mal durchgespielt, damit sollte jeder zurecht kommen.

Ich denke, dass diese Lösung nicht nur mit WPML funktionert, sondern auch mit den meisten anderen Plugins für Mehrsprachigkeit.


WordPress Webseiten übersetzen mit Hilfe von einer Übersetzungsagentur

Wer die Übersetzung einer Webseite nicht selber leisten kann, der sucht sich einen Übersetzer. Hat man die Texte vorliegen, kann man natürlich die Inhalte manuell in WordPress einpflegen. Ob mit oder ohne Hilfe eines Plugins. Je nach Umfang und Zeit, kann das lästig sein, so dass man gerne einen Workflow hätte, der einem die Übersetzung leichter macht. Leider bieten hier nicht allzu viele Pluginhersteller die Möglichkeit Übersetzungsagenturen anzubinden. WPML jedoch hat hier einen umfassenden Workflow erstellt, der es ermöglicht Inhalte zu exportieren und per Mail dem Übersetzer bereitzustellen. Dieser übersetzt und spielt die Daten dann zurück.

Unter „WPML->Übersetzungsmanagement“ lassen sich nicht nur Übersetzungsdienste finden, mit denen man zusammenarbeiten kann, sondern es können Übersetzungaufträge angelegt und verschickt werden (unter „WPML->Übersetzungsmanagement->Übersetzungs-Dashboard“. Exportieren kann man die zu übersetzenden Inhalte in den Branchenstandard XLIFF.


WordPress automatisch übersetzen

Gleich vorweg: Ich bin kein Freund von automatischen Übersetzungen. Egal wie gut unsere Technik im Jahr 2018 schon ist…automatische Übersetzung funktioniert durch die Bank weg eher schlecht als recht. Jeder kennt und nutzt Google Translate, dass schon mehr oder weniger als das Nonplusultra der Übersetzungstools gilt. Jeder weiß aber auch, wie fehlerhaft das Tool ist und wie schräng manche Übersetzungen so rüberkommen. Hier ein Beispieltext meiner eigenen Webseite www.schmerz-im-nacken.de:

Deutscher Text im Original:

Welche Ursachen für Schmerzen im Nacken, Rücken, Schulter, usw. verantwortlich sind, wie die Symptome aussehen können und wie diese Schmerzen am schnellsten wieder los wird, zeige ich hier auf dieser Webseite.

Übersetzung in englischen Text:

What causes pain in the neck, back, shoulder, etc. are responsible, what the symptoms can look like and how this pain is the fastest way back, I show here on this website.

Und wieder zurück ins Deutsche:

Was verursacht Schmerzen im Nacken, Rücken, Schulter, etc. sind verantwortlich, wie die Symptome aussehen können und wie dieser Schmerz der schnellste Weg zurück ist, zeige ich hier auf dieser Website.

Sowohl die englische Übersetzung, als auch die Rück-Übersetzung zeigen, dass man sich auf diesen Dienst am besten nicht blind verlassen sollte. Natürlich ist das verlockend, Plugins wie Weglot zu verwenden, die einfach mal die komplette Webseite automatisch übersetzen. Aber wäre es meine eigene Webseite, hätte ich doch einen Anspruch auf Qualität. Wie lange werden Leser schon dranbleiben bei Formulierungen wie oben zu sehen? Nicht sehr lange. Die Absprungrate wird steigen, die Besuchszeiten sinken. Diese Signale berücksichtigt Google für Rankings und wird sicher die qualitativ bessere Konkurrenz bevorzugen. Mit einem Quick Win bei Rankings in anderen Sprachen ist also nicht zu rechnen.

Das Einzige was ich mir bezüglich automatisierter Übersetzung vorstellen kann, ist die Initialübersetzung über Dienste wie Google Translate und die anschließende manuelle Optimierung. Ich denke dadurch könnte ein Workflow geschaffen werden, der die Übersetzung vieler Inhalte schneller machen kann. Ob man dazu dann Weglot (kostenpflichtig) verwendet oder einfach den Chrome Browser, der es ermöglicht Webseiten zu übersetzen…das bleibt jedem selber überlassen.

Fazit

Man sieht deutlich an diesen Fragen meiner Kunden, dass WPML eine allumfassende Lösung für zweisprachige oder mehrsprachige WordPress Websites sein kann. Für die allermeisten Sonderfälle gibt es Lösungsansätze, die zudem auch leicht verständlich sind und nicht nur von Profis umgesetzt werden können.

 

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