info@netz-gaenger.de       📞 +49 151 / 28859057

WordPress auf SSL umstellen

Aktuell ist es in aller Munde (zumindest wenn es um Webseiten geht), dass Webseiten auf SSL Verschlüsselung und somit https:// umgestellt werden sollten. Am Beispiel WordPress zeige ich auf, wie man das macht und wie man http:// URLs auf  https:// URLs weiterleitet. (Stand 12.06.2021)

Wie stellt man WordPress auf SSL um?

Um WordPress auf SSL umzustellen sind ein paar Schritte nötig. Wer überhaupt nichts mit Webseiten am Hut hat, der sollte hier lieber jemanden ran lassen, der sich damit auskennt. Für alle anderen:

  1. Datensicherung
    Bevor man auf SSL umstellt, macht man eine Datensicherung der kompletten Webseite. Das entweder über ein Plugin wie BackWpUp oder man vertraut auf die Datensicherung, die hoffentlich der Webhoster nachts anwirft. Meine Tipp: Erst checken, ob eine Sicherung der Dateien und vor allem der Datenbank vorliegt, die aktuell ist und zurückgespielt werden könnte.
  2. Zertifikat einrichten (lassen)
    Man benötigt für SSL Verschlüsselung ein Zertifikat für die entsprechende Domain. Dieses kauft man oder holt sich ein kostenfreies. Mein Tipp: Am besten den Webhoster fragen. Dieser richtet SSL Zertifikate bequem für Kunden ein. Entweder kostenpflichtige oder kostenlose (wenn der Hoster das unterstützt). Und: Erst weitermachen, wenn die eigene Webseite schon per https:// erreichbar ist.
  3.  Änderung aller URLs von http auf https in der WordPress Datenbank
    Das erledigt man am besten mit Hilfe eines Plugins wie WP Migrate DB Pro (< 20% Rabatt über diesen Link) (siehe Screenshot). Mein Tipp: Stellt man die URLs nicht um, kann es zu Fehldarstellungen in WordPress kommen.
  4. Umstellen der WordPress Adresse
    Man trägt die folgenden beiden Einträge in der wp-config.php im root-Verzeichnis der WordPress-Installation ein und gibt somit WordPress die neue Verschlüsselung bekannt.

    define('WP_SITEURL', 'https://www.meinedomain.de');
    define('WP_HOME', 'https://www.meinedomain.de');
  5. Weiterleitung aller Adressen von http:// auf https://
    Ausserdem müssen noch alle Aufrufe der nicht verschlüsselten Seiten auf die SSL-verschlüsselte Version weitergeleitet werden mit 301 redirect. Hierzu fügt man den folgenden Eintrag in die .htaccess-Datei im root-Verzeichnis der WordPress-Installation ein. Aber bitte vor die Rewrites, die von WordPress selber mitkommen.

    RewriteEngine On
    RewriteCond %{HTTPS} !=on
    RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]

    Diese Lösung funktioniert nicht bei allen Webhostern. Manchesmal führt sie zu einem Fehler, bei dem „zu oft weitergeleitet“ wird. In diesem Fall probiert man folgende Variante:

    RewriteEngine On
    RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
    RewriteRule ^(.*)$ https://www.meinedomain.de/$1 [L,R=301]
  6. Weiterleitung aller Adressen 1 Domain in einer Multisite von http:// auf https://
    Hat man übrigens eine Multisite im Einsatz und möchte nur eine der dort eingerichteten Domains auf SSL umstellen, muss man den folgenden Code in der .htaccess-Datei einbauen um die http://-Adressen umzuleiten.

    RewriteEngine On
    RewriteCond %{SERVER_PORT} !=443
    RewriteCond %{HTTP_HOST} ^meinedomain\.de.* [OR]
    RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.meinedomain\.de.*
    RewriteRule ^ https://www.meinedomain.de%{REQUEST_URI} [L,R=301]
  7. Hartcodierte Verlinkungen umstellen
    Manch selbstgebasteltes oder auch schlampig programmierte Theme beinhaltet vielleicht Links auf Scripte oder Bilder, die mit http:// eingebunden wurden. Diese müssen ebenso auf https:// umgestellt werden. Ansonsten wird die Verschlüsselung abgelehnt aufgrund von „mixed content“. Das betrifft typischerweise Verweise auf:
    – Google Fonts
    – VGWort Scripte
    – Hintergrundbilder in der style.css
    – favicons
    – …
    Mein Tipp: Am besten zieht man sich das ganze Themeverzeichnis auf den lokalen Rechner und durchsucht dieses nach „http://“.
  8. Testen
    Hat man all diese Schritte erledigt, testet man die Site und auch das WP Dashboard von vorne bis hinten.
  9. Umstellung weiterführen in Plugins und Themes (zB SSL Umstellung in Elementor Seiten)
    Manche Plugins oder Themes erfordern das neue Speichern der SSL Verschlüsselung. Insofern nach den hier genannten Schritten noch Probleme auftauchen, wie beispielsweise Mixed Content, dann sollte geprüft werden ob diese Plugins oder das genutzte Theme nicht ebenfalls von der SSL Umstellung in Kenntnis gesetzt werden müssen. Elementor zum Beispiel speichert die Domain separat und kann durch die Migration mit Migrate DB Pro nicht ebenfalls angepasst werden. Hier hat Elementor aber unter Werkzeuge die Möglichkeit geschaffen die geänderte URL zu speichern. Dafür klickt man die im Screenshot markierten beiden Buttons.

WordPress mit Plugin auf SSL umstellen

Wer wirklich gar keine Ahnung hat, über was ich hier schreibe, der sollte vielleicht eher einen Fachmann die Umstellung durchführen lassen oder versucht sich mit einem Plugin. Really Simple SSL verrichtet hier zuverlässig seinen Dienst. Dennoch empfehle ich auf eine manuelle Umstellung zu setzen, da diese in der Regel sauber und einfach funktioniert und eben die Verwendung eines Plugins unnötig wird. Fast jedes weitere genutzte Plugin macht WP langsamer (hierzu gibt es zumindest bei Really Simple SSL auch Hinweise von Nutzern) und erhöht das Risiko irgendwann auf einer schwerer zu wartenden Webseite zu sitzen.

Zudem kommt man leider nicht weiter mit Really Simple SSL, wenn noch im Theme Anpassungen durchgeführt werden müssen, weil dort hartcodierte http:// Links gesetzt wurden. Bzw. weiter kommt man schon, nur werden diese dann grundsätzlich per Weiterleitung behandelt, was für Suchmaschinen suboptimal ist. Wer es quick and dirty mag, kann aber durchaus mit Really Simple SSL versuchen.

Wo kriege ich ein SSL Zertifikat für meine WordPress-Webseite?

Kostenlose Zertifikate über den Webhoster

Der Anbieter Let’s encrypt bietet kostenlose SSL Zertifikate an. Gerade für einfache Verschlüsselung reicht dies vollkommen aus. Manche Webhoster bieten die Einrichtung direkt aus dem Webhoster-Backend heraus (zB All-Inkl.). Wer aber Verschlüsselung mit Unternehmensprüfung benötigt, um z.B. eine grüne Adressleiste zu erhalten, der kommt um ein kostenpflichtiges Zertifikat nicht herum.

Beispiel einer grünen Adressleiste durch ein spezielles EV Zertifikat:

Kostenpflichtige Zertifikate

Diese Zertifikate kosten je nach Ausführung zwischen 15€ und ein paar hundert € im Jahr. Anbieter wäre z.B. die PSW Group. Hier holt man sich das Zeritifikat und geht dann mit den Zertifikatsschlüsseln zu seinem Webhoster, der dieses einbinden kann. Mein Tipp: Wenn möglich holen Sie das Zertifikat direkt bei Ihrem Webhoster. Dann haben Sie damit am wenigsten Aufwand.

Welche Zertifikate sind besser?

Ob kostenloses oder kostenpflichtiges Zeritifikat besser sind? Die Frage stellt sich nicht. Kostenpflichtige Zertifikate bieten generell mehr (unter Umständen schneller, bessere Verschlüsselung, Vorabprüfung des Unternehmens, grüne Adressleiste), werden aber seltener benötigt. Für Standardverschlüsselung sind kostenlose Zertifikate vollkommen ausreichend.

Gründe, wieso man seine WordPress-Webseite auf SSL umstellen sollte

SSL ist für Google ein Rankingfaktor

Seit einiger Zeit empfiehlt Google Webseitenbetreibern, ihr Angebot zu verschlüsseln. Das liegt daran, dass Google generell Leuten mehr vertraut, die in ihre Webseite Zeit und Geld investieren. Wer SPAM Seiten ins Netz stellt, betreibt selten den Aufwand von Verschlüsselung. Zudem will Google hier vielleicht auch aus dem NSA Skandal lernen und sich weniger angreifbar machen. Die wahren Gründe sind nicht 100% kommuniziert. Evtl. kommt noch die Möglichkeit dazu, dass SSL verschlüsselte Seiten mit http/2 ausgeliefert werden können. Das macht die Webseite schneller und Geschwindigkeit ist ein Rankingfaktor für Google.

Google Chrome Browser zeigt Meldung wenn nicht verschlüsselt

Google zeigt schon jetzt im Chrome Browser bei Webseiten ohne Verschlüsselung neben der Domain ein Ausrufezeichen. Das soll in Zukunft durch ein rotes x ersetzt werden. Wer also kein Warnzeichen in der Browserleiste neben seiner Domain sehen möchte, muss zwingend auf SSL umstellen. Nachtrag: jetzt weiß man, dass ab dem 27. Oktober 2017 Google Chrome Webseiten mit „nicht sicher“ markiert werden, die zB Formulare nutzen (wie Login oder Kontakt). Um seriös zu arbeiten, sollte also auf SSL umgestellt werden.

Bessere Aussenwirkung durch SSL Verschlüsselung

Neben Google ist es auch für Ihre Kunden ein positives Signal, wenn Sie in Sicherheit für deren Daten investieren. Abgeschickte Formulare oder Online-Bestellungen gibt man ungern ab, wenn die Site nicht verschlüsselt ist.

Schnellere WordPress Webseite mit SSL Verschlüsselung und http/2

Wie bereits geschrieben können SSL Verschlüsselte WordPress-Webseiten (andere natürlich auch) mit http/2 ausgeliefert werden, wenn der Webhoster das unterstützt (in Zukunft sicher alle). Dadurch werden Requests (Ladeanforderungen von Bildern, Schriften, Scripten, etc….) parallel gefahren und nicht wie jetzt nacheinander. Dadurch lädt die Webseite viel schneller. Grundvoraussetzung ist eine SSL Verschlüsselung.

Voraussetzung für Zertifizierung schaffen

Wer seinen Onlineshop mit dem TÜV Siegel oder Trusted Shop Zertifikat schmücken möchte, der muss zwingend SSL Verschlüsselung anbieten.

Risiken durch SSL Verschlüsselung

Webseite wird langsamer durch SSL Verschlüsselung

Gegner der Verschlüsselung prangern oft die nachlassende Performance einer Webseite nach der Verschlüsselung an. Die Wahrheit ist, dass das die meisten Webseitenbetreiber nicht betrifft. Nur wer hochperformante Systeme mit sehr viel Traffic betreibt, muss auf jedes Zehntel-Prozent Last schauen. Das trifft auf sehr wenige Webseiten zu. In Kombination mit http/2 wird dieses vermeintliche Risiko sowieso aufgehoben.

Weniger Werbeeinnahmen für z.B. WordPress-Blogs

Tatsächlich liefern Google und andere Werbetreibende Werbung nicht immer in https:// aus. Das heißt eine Webseite, die über Werbung betrieben wird, hat weniger potentielle Anzeigen zur Verfügung. Das kann zu weniger Einnahmen nach der SSL Umstellung führen. Allerdings teile ich die Erfahrung nicht und ich denke, dass künftig alle Werbeanbieter hier immer mehr auf https:// setzen werden.

Scripte laufen nicht mehr

Wie oben im Ablauf der Umstellung SSL beschrieben, müssen auch externe Scripts per https:// eingeladen werden. Ansonsten wird es nix aus der Verschlüsselung. Bietet der externe Anbieter wiederrum keine Verschlüsselung, kann man auch nicht per https:// anfordern. Das bedeutet es könnte sein, dass gewohnte Features nicht mehr funktionieren. In der Regel bieten externe Anbieter https://. Aber man sollte es zumindest vor der Umstellung abklären.

WordPress SSL-Umstellung fehlgeschlagen?

Dann meldet man sich am besten bei einem Fachmann. Im akuten Fall, lässt man vom Webhoster erstmal die letzte Sicherung wieder einspielen.


Häufige Fragen zur WordPress SSL Umstellung

Wieso sollte man WordPress Websites auf SSL umstellen?

Laut DSGVO ist die Auslieferung von Kontaktformularen oder das Nutzen jeglicher Website-Funktionen über die personenbezogene Daten erhoben werden können über eine SSL Verschlüsselung abzusichern. Zudem zeigen moderne Browser mittlerweile Hinweise auf unsichere Verbindungen in den Adressleisten an, wenn kein https verwendet wird. Daher sollten auch WP Websites verschlüsselt werden.

Ist SSL ausreichend um eine WP Website securitytechnisch abzusichern?

Der Sinn hinter SSL ist es, die Kommunikation zwischen der Website und Servern zu verschlüsseln, so dass diese Daten nicht ohne Weiteres abgehört werden können. Das bringt eine gewisse Datensicherheit für die User dieser Websites mit sich. Allerdings handelt es sich bei der SSL Verschlüsselung um keine Technik um Websites ansich securitytechnisch vor Angriffen zu schützen. Hierzu ist der Einsatz von Firewalls sinnvoll, als auch das regelmäßige Einspielen von Updates in allen Bestandteilen und das Führen eines Backups.

Was kostet ein SSL Zertifikat?

SSL Zertifikate sind bei den meisten Hostern bereits kostenlos verfügbar (z.B. über Let's encrypt). Es gibt aber auch Zertifikate, bei denen die Inhaberschaft einer Domain/Website geprüft wird nach einem unterschiedlich aufwändigen Prozess. Je nachdem erhält man dann ggfs. eine grüne Adressleiste. Allerdings haben einige Browser die Darstellung der grünen Adressleiste bereits eingestellt, so dass der User die Art des Zertifikats nicht mehr erkennen kann ohne tiefer in die Zertifikat-Informationen hineinzuschauen.

Was ist SSL?

SSL bedeutet Secure Sockets Layer und ist eine um Daten im Netz zwischen der Website und Servern zu verschlüsseln und so sensible Daten zu schützen.

Was ist der Unterschied zwischen http und https?

Bei http und https handelt es sich um Protokolle mit deren Hilfe Daten übertragen werden können. Bei HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) werden die Daten abhörsicher übertragen. Zum Beispiel vom Server zum Browser. Als Voraussetzung für die Verschlüsselung per HTTPS ist ein SSL Zertifikat nötig.

Wo erhalte ich ein SSL Zertifikat?

Bei den meisten Webhostern lassen sich SSL Zertifikate bequem bestellen. Meist geschieht das sogar automatisch über Funktionen im Backend des Hosters. Wenn der Hoster kein SSL Zertifikat bereitstellen kann, können diese bei externen Brokern gemietet werden. Anschließend können diese externen SSL Zertifikate auf dem self hosted oder managed Server eingerichtet werden.

Ist Let's encrypt ein ausreichendes SSL Zertifikat?

Ein Let's encrypt Zertifikat ist ein genauso sicheres Zertifikat wie kostenpflichtige SSL Zertifikate. Es erfüllt also den gleichen Zweck. Lediglich die Prüfung auf Inhaberschaft bezüglich der zu sichernden Domain ist hier mehr oder weniger umgangen.

Wie schalte ich SSL in einer Multisite von WordPress ein?

Im Prinzip muss SSL auf jeder Domain aktiviert werden über Hoster, die in der Multisite gemappt bzw. aktiviert wurde. Dann lässt sich die jeweilige Website auch bezüglich der Website-Adresse anpassen (ggfs. muss die Datenbank migriert werden).

Kann ich einfach meine Website Adresse bei der SSL Umstellung ändern?

Das kann in vielen Fällen gut gehen, geht aber leider auch in einigen Versuchen schief. Das Problem ist, dass in der Datenbank die Länge der URL inkl. des http/https Protokolls als Hashwert gespeichert wird. Ändert sich die URL, indem bei https der Buchstabe s in der Seiten-URL angefügt wird, werden diese Hashwerte ungültig. Die Folge kann sein, dass Einstellungen in Themes, Plugins oder Widgets verloren gehen. Daher ist es ratsam die Datenbank zu migrieren. Spezielle Plugins (Hinweise siehe oben) helfen bei dieser Migration.

 

Hat dir mein Beitrag geholfen?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 3.7 / 5. Anzahl Bewertungen: 3

Letzte Version vom 12. Juni 2021 von Netzgänger
  • AlinaBreland

    Vielen Dank für die Anleitung!
    Alle Schritte haben funktioniert.
    Nur ist mir nun aufgefallen das im Backend von WordPress das https durchgestrichen ist und nicht als sicher gilt, egal welche Seite ich im Backend anwähle.

    Hast du da einen Tipp? Cookies habe ich gerade schon gelöscht, das Problem bestand danach aber noch immer.

    Reply

    • René Dasbeck Post author

      Die Datenbank hast du umgeschrieben? Wenn man mit der Chrome Fehlerkonsole das Dashboard lädt, werden einem die Mixed Content Probleme angezeigt. Dadurch sieht man, wo ggfs. noch der Haken ist.

      Reply

  • Inge

    Hallo und danke für die tolle Anleitung. Leider komme ich mit einem Problem nicht weiter. Ich kann die .htaccess-Datei im root-Verzeichnis nicht finden. Wo ist die versteckt?
    Viele Grüße! Inge

    Reply

    • René Dasbeck Post author

      Hallo Inge, insofern du keine .htaccess hast, kann es sein, dass du noch gar keine Permalinks aktiviert hast. Das geht unter „Einstellungen->Permalinks“. Danach wird die .htaccess angelegt.

      Reply

  • Pigmentflecken

    Ich habe da noch eine WordPress Site ohne SSL Verschlüsselung, habe mich da bisher nicht ran getraut, da es hier aber soviel positives Feedback zu Anleitung gibt werde ich es damit mal versuchen.

    Reply

  • Malte

    Das gilt für alle Zählpixel und andere Bilder auch. Am besten alle Einbindungen auf htts überprüfen oder auch generell protokollunabhängige URLs benutzen (//www…).

    Reply

  • Alexander

    Vorweg ich verwende nicht WP ausser wenn die Leute Probleme damit haben. Aber ist dass echt ernst gemeint, dass ich händisch die Datenbank anlagen muss (oder – wie für alles andere auch – immer via Plug installieren muss) um auf SSL Umzustellen? In dem CMS was ich normalerweise verwende machte ich EINEN Eintrag und rufe EINNAL die Install Datei auf und gut ist. Muss das so hölle aufwendig sein?

    Reply

    • René Dasbeck Post author

      Man muss keine Datenbank anlegen, sondern die Datenbank umschreiben. WordPress speichert die URL der Webseite in der Datenbank als serialisiertes Array. D.h. auch die Länge des URL Strings wird berücksichtigt. Durch Änderung von http auf https kann es zu Problemen kommen mit Plugins und Widgets. Daher ist die Umschreibung der Datenbank per speziellem Plugin sinnvoll und nötig. WordPress arbeitet auf diese Weise. Ob das nun fortschrittlich ist oder rückständig gegenüber anderen Systemen, da erlaube ich mir kein Urteil.

      Reply

  • Thomas Mirke

    Hallo,

    vom Einsatz des Plugins Really Simple SSL kann ich nur abraten. Nach Installation komme ich nicht mehr in den Admin-Bereich von WP und werde dauernd auf die Login-Seite zurückgeleitet. Ich dachte, ich kann Zeit sparen … werde aber jetzt schrittchenweise alles manuell machen müssen, nachsitzen sozusagen.

    Really Simple SSL scheint Dateien (phps) zu manipulieren, ohne das Dateidatum zu ändern, so dass man nicht nachvollziehen kann, was durch das Plugin geändert wurde. Eine ganze Reihe unübersichtlicher Umleitungen wurde geschaffen. Gibt es eine Möglichkeit, das Plugin sauber wieder zu deinstallieren und diese Änderungen rückgängig zu machen?

    Reply

    • René Dasbeck Post author

      Ich bin auch kein Freund des Plugins, aber der Vollständigkeit halber muss es hier erwähnt werden, weil doch der eine oder andere damit zurecht kommt und die Site umstellen kann. Ich würde ein Backup wieder einspielen. Insofern denn eines da ist.

      Reply

  • fleckenentfernung

    Super. Ganz lieben Dank für die Anleitung! Genau soetwas habe ich bislang vergebens gesucht.

    Reply

  • Adventskalender

    Hallo Rene,

    ich bin auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen zu den Risiken durch SSL Verschlüsselung, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Genau danach hatte ich gesucht.

    Liebe Grüße
    Mila

    Reply

  • Daniel

    Ah super. Vielen Dank genau das habe ich gesucht, allerdings bin ich technisch nicht so versiert und nutze dieses Plugin Really Simple SSL vorher wurden einige Bilder und Scripte nicht geladen.

    Reply

  • Arno

    Hallo René,
    ich hatte mir in der letzten Zeit schon Gedanken gemacht, dass die SSL-Verwendung zunehmend ein wichtiges Bewertungskriterium für Websites werden dürfte und fand heute in Deinem interessanten Artikel die Bestätigung dafür.
    Das steht jetzt in meiner To-Do-Liste ganz oben.
    Danke für die Zusamenstellung des Ablaufes und die umfangreichen zusätzlichen Informationen.
    Viele Grüße
    Arno

    Reply

  • Timea

    Hallo René,

    ich bin auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen dazu was mit der Umstellung auf SSL auf uns zukommt, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Genau danach hatte ich gesucht.

    Liebe Grüße
    Timea

    Reply

  • A. Hoffmann

    Vielen Dank für die genaue Anleitung, hatte nach der Umstellung noch Fehler, da ein Wetterskript auf unserer Bootsfahrschulenseite nicht mit https ausgestattet war.

    Wir haben es entfernt und jetzt funktioniert alles bestens.

    LG
    Sportschifffahrtsschule Hoffmann aus Berlin

    Reply

  • Thomas

    Super Anleitung, Danke! Hatte erst einiges an Respekt vor dieser Umstellung, hat aber nach Deiner Anleitung alles reibungslos funktioniert.

    Gruß, Thomas

    Reply

  • Axel

    Hallo Rene,
    ich bin leider nicht so versiert wie die anderen User. Wie kann ich die wp-config.php Datei bearbeiten? Gibt es diese Datei mehrmals oder warum betonst du im „root-Verzeichnis“. Was heißt das?

    Viele Grüße
    Axel

    Reply

    • René Dasbeck Post author

      Die Datei gibt es nur einmal im Hauptverzeichnis der WP Installation und kann bequem per FTP Programm (wie Filezilla) und dem dort konfigurierten Textprogramm (wie Windows Editor oder Notepad++) editiert werden. Allerdings empfehle ich die Hilfe eines Experten, wenn an dieser Stelle schon Verständnisprobleme vorhanden sind. Die Umstellung greift ja schon tief.

      Reply

  • Tommy K

    Hey René und danke für den Artikel.

    Wann genau lohnt sich denn die Nutzung von SSL? Würdest du das tendenziell bei allen WordPress Seiten empfehlen? Kann die Umstellung zu irgendwelchen Problem führen? Bin da leider nicht ganz im Bilde :/

    Danke und viele Grüße,
    Tommy

    Reply

    • René Dasbeck Post author

      Ich empfehle es generell. Ausser es werden Plugins oder eingebettete Scripte von Servern verwendet, die kein https anbieten. Dann hat man nämlich mixed content.

      Reply

  • Dominik

    Danke für die gute Anleitung. Hinweis: Schritt 4 ist nicht nötig, weil das Suchen-Ersetzen-Plugin dies ebenfalls erledigen sollte. Bei dem von mir verwendeten «Better Search Replace» jedenfalls war das so.

    Reply

  • Armin

    Danke für die prompte Reaktion

    Reply

  • Armin

    Danke für die übersichtliche Anleitung.

    Es hat alles super funktioniert, nur:

    Die Weiterleitung von http auf https auch beim direkten Aufruf von Unterseiten funktionierte erst, nachdem ich den Codeschnipsel vor die Rewrite-Regeln von WordPress in die .htaccess setzte.

    Setze ich ihn hinter diese Regeln, wird nur der Aufruf der Startseite zuverlässig weitergeleitet.

    Armin

    Reply

  • Leander

    Leider gibt es hier keinen Twitter-Button zum Teilen – echt schade!

    Reply

  • Heike Lorenz

    Hallo,
    Danke für die tolle Anleitung!

    Wichtig: wer die VG-Wort-Zählpixel nutzt, muss auch diese ändern (s. Punkt 2.3.5): https://tom.vgwort.de/Documents/pdfs/dokumentation/metis/DOC_Verlagsmeldung.pdf

    Viele Grüße
    Heike

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.