Teil 9: Woher weiß ich, wieviele Besucher ich auf meiner Homepage habe?

Google Analytics

Eigentlich hätte dieser Teil schon einen Teil zuvor laufen können. Bevor Sie als KMU nicht wissen, wieviele Besucher sich auf Ihrer neuen Internetpräsenz tummeln, können Sie sich ja auch nicht über die wenigen Besucher beschweren. Wenn Sie noch komplett im Dunkeln tappen, bringt Sie vielleicht dieser Blogeintrag weiter, um herauszufinden, wie viele Besucher Sie auf Ihrer Webseite haben. Es gibt eine Todsünde, die man begehen kann, wenn man seine eigene Firmenwebseite betreibt. Man richtet kein Tracking ein und weiß somit nicht, wie viele Besucher man täglich, wöchentlich, monatlich hat. Wenn man das nicht weiß, kann man eigentlich auch gleich aufhören den Webauftritt in irgendeiner Form zu optimieren.

Wissen, was geht

Nehmen wir an, Sie erstellen regelmäßig neue Inhalte in verschiedenen Kategorien. Würde es Sie nicht interessieren, bei welchen Kategorien sich die Arbeit lohnt, oder welche gar niemanden interessieren? So können Sie sich die unpopulären Bereiche sparen und dafür die beliebten ausbauen und verbessern. Wollen Sie wissen, ob ihr Warenkorb im Shop effektiv ist. Mit einem sauberen Tracking können Sie einen Trichterprozess einrichten, der Ihnen zeigt, an welcher Stelle die meisten Abbrüche sind. Oder aber, Sie möchten gerne erfahren, wieviele Besucher über Google kommen, über Online-Anzeigen oder direkt. Es gibt unzählige Auswertungen, um herauszufinden, wie gut Ihre Seite ist und wo sie ggf. noch optimieren sollten. Diese Auswertungen können Sie mit einem Analysetool, wie zum Beispiel Google Analytics, kostenlos einrichten.

Google Analytics als das beliebteste Analysetool

Obwohl schon immer in der Kritik von Datenschützern, erfreut sich Google Analytics höchster Beliebtheit bei Webseitenbetreibern. Es ist einfach einzurichten und bietet sehr viele Möglichkeiten, die normalerweise ausreichend sind, Ihre Firmenhomepage zu überwachen. Alternativen zu Google Analytics, wie z.B. eTracker, finden Sie hier.

Wie richte ich meinen Google Analytics Zugang ein

Unter http://www.google.com/intl/de/analytics/ können Sie einen Zugang zu Google Analytics einrichten. Eine genaue Anleitung finden Sie hier. Anschließend müssen sie in Ihre Webseite vor dem-Tag den Tracking-Code einfügen und dann in Google Analytics testen. Das sieht dann in etwa so aus (UA-??? ist dann die entsprechende Seitenkennung):

...
...
...
<script type="text/javascript">
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-???]);
  _gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);  
  _gaq.push(['_trackPageview']);

  (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
</style>
</head>

Haben Sie das erledigt, kann das Tracken schon losgehen.

Woran muss ich rechtlich denken

Sie müssen auf Ihrer Firmenhomepage definitiv bekannt geben, dass Sie GA verwenden. Wie das heutzutage auszusehen hat, finden Sie hier in meinem Ratgeber zur neuen Datenschutzgrundverordnung.

Letzte Version vom 13. Juni 2018 von Netzgänger
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3 Kommentare

  1. Gerd sagt:

    Warum nicht einfach Piwik installieren? Würde ich den Google-Analytics immer vorziehen. Mag sein das die Umfangreicher sind, ist mir aber fast zu Umfangreich und nie Tagesaktuell.

  2. Kenne ich noch nicht. Die Idee mit den Favicon-Aufrufen ist interessant. Logfile-Analyzer sind generell keine schlechte Sache.

  3. Marco sagt:

    Ich persönlich verwendet awstats. Eine interessante Variable ist auch die Anzahl der Favicon-Aufrufe.
    Hier werden die Bots leicht aussortiert.

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